Funk rechtfertigt Instagram-Post über Bibel als "Müll" – und löst Debatte aus
Tilo RohtFunk rechtfertigt Instagram-Post über Bibel als "Müll" – und löst Debatte aus
Funk verteidigt Instagram-Post, der die Bibel als „Müll“ bezeichnete
Die jugendorientierte Digitalplattform Funk, ein gemeinsames Angebot von ARD und ZDF, hat einen Instagram-Beitrag verteidigt, in dem die Bibel als „Müll“ bezeichnet wurde. Der Begriff löste Kritik aus, woraufhin das Team die Bedeutung und Absicht der Formulierung erläuterte.
In dem Beitrag hatte Funk die Bibel zusammen mit anderen Gegenständen aufgelistet, die auf dem Mond zurückgelassen wurden – etwa Asche, Golfbälle und menschliche Ausscheidungen. Später erklärte die Plattform, dass „Müll“ sich auf Objekte beziehe, die ohne menschliches Zutun nicht existieren würden, und nicht als abwertende Bezeichnung gemeint sei. Zudem betonte man, dass Mondgestein für zurückkehrende Raumfahrzeuge Vorrang vor solchen Gegenständen habe.
Es ist nicht das erste Mal, dass Funk für Inhalte kritisiert wird, die als christenfeindlich wahrgenommen werden. Anfang dieses Jahres hatte die Plattform bei der Datierung historischer Ereignisse die Abkürzung „v. u. Z.“ anstelle von „v. Chr.“ verwendet. Die Redaktion rechtfertigte dies als neutrale Konvention und wies Vorwürfe zurück, bewusst christliche Begrifflichkeiten vermeiden zu wollen.
Das Funk-Team betonte zudem, dass die Wortwahl in dem Beitrag keine verbindliche Vorgabe für die Plattform darstelle. Man verwies auf Wörterbuchdefinitionen von „Müll“ als festen Abfall aus Haushalten oder Industrie, mit Synonymen wie „Abfall“ oder „Unrat“.
Funk beharrt darauf, dass die Formulierung nicht beleidigend gemeint war. Die gegebenen Erklärungen sollen Bedenken hinsichtlich der Wortwahl im Beitrag und der Verwendung alternativer Datierungsbegriffe ausräumen. Kritiker beobachten die Inhalte der Plattform weiterhin auf mögliche ähnliche Kontroversen.






