Gefährliche Schulwege: CDU wirft Stadt Versagen bei Schüler-Sicherheit vor
Tilo RohtGefährliche Schulwege: CDU wirft Stadt Versagen bei Schüler-Sicherheit vor
Schüler der Concordiaschule müssen seit der plötzlichen Sperrung eines wichtigen Schulwegs nun längere und gefährlichere Strecken zurücklegen. Die Maßnahme hat scharfe Kritik der CDU ausgelöst, die der Stadt vorwirft, sichere Wege für Kinder nicht gewährleistet zu haben. Lokale Politiker fordern nun dringende Lösungen, um die Versäumnisse zu beheben.
Die CDU-Fraktion hatte bereits mehrfach die Planung der Umgestaltung der Altenberger Domstraße infrage gestellt. Nach Angaben der Partei wurden trotz früherer Informationsveranstaltungen die Bedenken von Anwohnern und Händlern ignoriert. Harald Henkel, Schildgens Stadtrat und stellvertretender CDU-Vorsitzender, kritisierte den mangelnden Dialog mit der Bevölkerung während des gesamten Prozesses.
Durch die Sperrung des Weges sehen sich die Schüler nun mit unsicheren Alternativrouten konfrontiert. Die CDU argumentiert, die Stadt hätte enger mit der Schule zusammenarbeiten müssen. Zwar hatte die Partei zuvor nach einem Kompromiss gesucht, war damit aber an SPD und Grünen gescheitert. Angesichts der durch die Bauarbeiten zutage getretenen weiteren Mängel besteht sie nun darauf, dass die Verwaltung eingreifen und die Probleme beheben muss.
Bürgermeister Marcel Kreutz, der im Herbst 2025 mit Unterstützung von Grünen und SPD gewählt wurde, zeichnet für das Projekt verantwortlich. Seine Verwaltung steht zunehmend unter Druck, die Führung zu übernehmen und die anstehenden Probleme entschlossener anzugehen.
Die Forderungen der CDU unterstreichen die Notwendigkeit einer besseren Abstimmung zwischen Stadt, Schulen und Anwohnern. Ohne Kurskorrekturen bleiben die Schüler gezwungen, unsichere Wege zu nutzen. Die Verwaltung sieht sich nun mit dem Appell konfrontiert, die Situation zu bereinigen, bevor es zu weiteren Beeinträchtigungen kommt.
