Gianni Versace: Paris feiert eine spektakuläre Retrospektive ohne Hurleys Kult-Kleid
Marie-Theres SegebahnGianni Versace: Paris feiert eine spektakuläre Retrospektive ohne Hurleys Kult-Kleid
Große Gianni-Versace-Retrospektive eröffnet diese Woche in Paris
Diese Woche startet in Paris eine umfangreiche Gianni-Versace-Ausstellung, organisiert vom Berliner Unternehmen Dreamrealizer. Die Schau beleuchtet die engen Verbindungen des Designers zur Stadt und zu Frankreich. Doch ein ikonisches Stück wird auffällig fehlen: das schwarze Kleid, das Elizabeth Hurley 1994 berühmt machte.
Die Ausstellung wird am Freitag, den 3. Juli, eröffnet und läuft bis zum 6. September 2023. Fast 100 Outfits sind auf Mannequins arrangiert – wie auf einem Laufsteg inszeniert und nach Themen gruppiert. Ein Höhepunkt ist der Bereich „Rock und Royalty“, in dem Entwürfe zu sehen sind, die unter anderem Lady Di, Elton John und Madonna trugen.
Dreamrealizer, bekannt für sieben vorherige Versace-Ausstellungen in ganz Europa, verzichtet bewusst auf Vitrinen, um die Kleidungsstücke in makellosem Zustand zu präsentieren. Neben den Modestücken können Besucher rund 450 Exponate bewundern – von Schmuck und Wohnaccessoires bis hin zu seltenen Videointerviews. Die Retrospektive würdigt auch Versaces Geschichte in Paris, wo er 1989 im Hotel Ritz seine erste Haute-Couture-Kollektion zeigte.
Kurator Karl von der Ahé bestätigte, dass Hurleys legendäres Kleid weiterhin verschollen bleibt. Seine Abwesenheit verleiht der ohnehin schon mit Spannung erwarteten Ausstellung eine zusätzliche geheimnisvolle Note.
Die Schau bietet einen seltenen Einblick in Versaces prägenden Einfluss auf Mode und Prominentenkultur. Mit fast 100 Outfits und Hunderten von Exponaten unterstreicht sie seine besondere Verbindung zu Paris. Über zwei Monate hinweg haben Besucher ausreichend Zeit, um sich mit dem bleibenden Erbe des Designers auseinanderzusetzen.






