10 April 2026, 18:35

Graffiti-Workshop bringt Vielfalt und Teamgeist an Enger Grundschule

Eine Zeichnung von spielenden Kindern mit einem menschlichen Gesicht in der Mitte auf einem Papier mit Text.

Graffiti-Workshop bringt Vielfalt und Teamgeist an Enger Grundschule

Grundschule Enger-Mitte erweitert ihr langjähriges Peer-Mediation-Programm mit kreativem Ansatz

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Die Grundschule Enger-Mitte hat ihr bewährtes Peer-Mediation-Programm erneut ausgebaut – diesmal mit einer künstlerischen Note. Bei einem aktuellen Graffiti-Workshop gestalteten 24 Schülerinnen und Schüler einen Anhänger der Energy-Kids zu einem farbenfrohen Kunstwerk um. Ermöglicht wurde das Projekt durch eine Förderung der Osthushenrich-Stiftung.

Seit über zehn Jahren bildet die Schule sogenannte Energy-Kids aus – Schüler:innen, die als Streitschlichter fungieren und täglich Verantwortung übernehmen, etwa durch die Aufsicht auf dem Pausenhof oder die Betreuung des Schulanhängers. Beim jüngsten Projekt ging es um einen Graffiti-Workshop, der Themen wie Vielfalt und Gewaltfreiheit aufgriff.

Der freiberufliche Künstler Juri Lobunko leitete die Session und begleitete die Kinder dabei, wie sie den Anhänger der Energy-Kids in eine Leinwand verwandelten. Organisiert wurde der Workshop von der Schulsozialarbeiterin Sylvia Kühn und der Lehrerin Anke Wessels, unterstützt vom Evangelischen Jugend- und Kinderzentrum Enger. Gemeinsam schufen sie einen Raum, in dem die Schüler:innen sich künstlerisch ausdrücken und gleichzeitig soziale Werte vertiefen konnten.

Doch das Vorhaben verfolgte noch weitere Ziele: Es sollte die kulturelle Teilhabe fördern, die Teamfähigkeit stärken und die sozialen Kompetenzen der Kinder ausbauen. Durch die gemeinsame Arbeit an einem Kunstwerk setzten die Schüler:innen ein dauerhaftes Zeichen für den Einsatz ihrer Schule in Sachen Inklusion und Zusammenarbeit.

Das fertige Graffiti-Kunstwerk steht nun als sichtbares Symbol für die gelungene Kooperation der Kinder. Der Erfolg des Projekts unterstreicht die kontinuierliche Partnerschaft zwischen der Schule, lokalen Einrichtungen und der Osthushenrich-Stiftung. Künftige Aktivitäten werden voraussichtlich an diesem Modell kreativen Lernens und gesellschaftlichen Engagements anknüpfen.

Quelle