12 December 2025, 11:23

Grevenbroich erhöht Abfallgebühren 2026 wegen illegaler Mülldeponien und steigender Entsorgungskosten

Eine Straßenszene mit einem Fußweg, einer Straße mit etwas Müll, Fenstern, Rohren, einem Tor, einer Backsteinmauer und einer Wand am oberen Rand.

Grevenbroich erhöht Abfallgebühren 2026 wegen illegaler Mülldeponien und steigender Entsorgungskosten

Illegale Mülldeponien treiben Abfallentsorgungskosten in Grevenbroich in die Höhe

Vorspann Für das Jahr 2026 werden die Gebühren für die Abfallentsorgung in Grevenbroich angepasst. Grund dafür sind deutlich gestiegene Kosten in den Gebührenhaushalten, die die Stadt gemäß dem aktuellen Kommunalabgabengesetz vollständig über Gebühren decken muss. Dabei dürfen nur die tatsächlichen Kosten in Rechnung gestellt werden, und eventuelle Fehlbeträge sollen innerhalb von vier Jahren ausgeglichen werden.

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Veröffentlichungsdatum 12. Dezember 2025

Stichwörter Finanzen, Wirtschaft

Artikeltext Die Abfallentsorgungsgebühren in Grevenbroich steigen 2026 aufgrund wachsender Kosten. Der Stadtrat hat Anpassungen beschlossen, um höhere Kosten für Dienstleistungen wie die Beseitigung illegaler Müllkippen und Deponiegebühren zu decken. Die Gebühren für die Straßenreinigung bleiben hingegen unverändert bei 2,71 Euro pro laufendem Meter Frontlänge pro Jahr.

Die jährliche Gebühr für eine Standard-120-Liter-Restmülltonne erhöht sich um 7,8 % – von 278,59 Euro auf 300,34 Euro. Dieser Anstieg spiegelt die steigenden Kosten für die Räumung illegaler Mülldeponien, die Entsorgung von Fahrzeugwracks sowie höhere Deponiegebühren wider. Zudem muss die Stadt die fachgerechte Entsorgung von Sondermüll wie Reifen und asbesthaltigen Abfällen einpreisen, die einer besonderen Handhabung bedürfen.

Die Reinigung der Altglascontainer und das Leeren öffentlicher Mülleimer bleiben erhebliche Kostentreiber. Nach dem Kommunalabgabengesetz muss Grevenbroich diese Leistungen vollständig über Nutzergebühren finanzieren, statt sie aus dem allgemeinen Steueraufkommen zu bestreiten. Zwar gibt es keine offiziellen Verträge mit Unternehmen für die illegale Müllentsorgung, doch lokale Anbieter wie Schrottabholung Tom und die Kremer GmbH bieten in der Region allgemeine Recycling- und Entsorgungsdienstleistungen an.

Die Gebührenanpassungen zielen darauf ab, höhere Sauberkeitsstandards im öffentlichen Raum zu gewährleisten – im Einklang mit politischen und öffentlichen Erwartungen. Eine detaillierte Aufschlüsselung der Kostenerhöhungen ist im Online-Informationssystem des Stadtrats einsehbar.

Die neuen Abfallgebühren treten für die Bürgerinnen und Bürger 2026 in Kraft. Die Erhöhungen sollen die steigenden Kosten für saubere Straßen und die Bekämpfung illegaler Müllentsorgung decken. Die Gebühren für die Straßenreinigung bleiben jedoch auf dem bisherigen Niveau.