03 March 2026, 14:48

Großrazzia in Duisburg-Nord: Illegale Geschäfte und Drogenfunde bei Polizeieinsatz

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung einer Fabrik mit Rauch aus ihren Schornsteinen, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Pflanzen, Gras und einem Zaun, mit dem Text "New York State Penitentiary" unten.

Großrazzia in Duisburg-Nord: Illegale Geschäfte und Drogenfunde bei Polizeieinsatz

Großrazzia gegen illegale Geschäfte in Duisburg-Nord

In der vergangenen Woche führte die Polizei im nordrhein-westfälischen Duisburg eine großangelegte Razzia gegen illegale Betriebe durch. Im Fokus der Aktion standen Wettbüros, nicht konzessionierte Bars und andere Gewerberäume, die im Verdacht standen, gegen geltendes Recht zu verstoßen. Bei den Kontrollen wurden über 100 Personen überprüft – mit Festnahmen und Beschlagnahmungen als Folge.

Die Durchsuchungen erstreckten sich auf zehn Gewerbeimmobilien, darunter Kioske, Gaststätten und Spielhallen. Zwei Betriebe mussten nach festgestellten Verstößen sofort schließen. In einer Bar in der Reinerstraße sicherten Beamte einen illegalen Spielautomaten sowie mehrere hundert Gramm Haschisch, das ein 21-jähriger Mann bei einem Fluchtversuch bei sich trug.

Während der Aktion wurde in einem Wettbüro ein 61-jähriger Albaner wegen des Verdachts auf illegalen Aufenthaltstitel vorläufig festgenommen. Ein weiterer Mann, der ebenfalls ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland vermutet wird, kam in Gewahrsam. Die Polizei erstattete vier Strafanzeigen, unter anderem wegen unerlaubten Glücksspiels, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Urheberrechtsverletzungen und illegalem Aufenthalt.

Die Razzia reiht sich in eine Serie von Kontrollen in Nordrhein-Westfalen ein. Seit Februar 2024 gab es in der Region mindestens zwölf vergleichbare Einsätze, wobei besonders Duisburg, Essen, Dortmund und das Ruhrgebiet wiederholt Schauplatz von Maßnahmen gegen illegale Handelsstrukturen waren.

Die Operation endete mit Beschlagnahmungen, Betriebsschließungen und Festnahmen. Vier offizielle Anzeigen wurden erstattet, zwei Geschäfte mussten noch am selben Abend ihren Betrieb einstellen. Die Behörden setzen ihre gezielten Aktionen gegen nicht lizenzierte und illegale Aktivitäten in der Region fort.

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