06 May 2026, 03:39

"Grüne Ufer" feiert rauschende Bühnenpremiere in Jekaterinburgs experimentellem Tvary-Theater

Ein altes Illustrationstitelblatt namens "Die Musik der russischen Revolution" zeigt einen Mann in einem weißen Gewand, der ein Saiteninstrument spielt, und eine Frau in einem wallenden Kleid, die Blumen hält, eingerahmt von einem prunkvollen Rahmen vor einem tiefblauen sternenklaren Nachthimmel.

"Grüne Ufer" feiert rauschende Bühnenpremiere in Jekaterinburgs experimentellem Tvary-Theater

„Grüne Ufer“ – Gennady Alexejews gefeierter Fantasy-Roman als Bühnenadaption in Jekaterinburg uraufgeführt

In Jekaterinburg hat eine neue Theaterfassung von Grüne Ufer, dem preisgekrönten Fantasy-Roman von Gennady Alexejew, Premiere gefeiert. Das Stück verknüpft das Schicksal eines sowjetischen Dichters der 1980er-Jahre mit dem einer Liebesliedsängerin aus der vorrevolutionären Zeit und erzählt eine Geschichte ohne Happy End.

Die Produktion entstand am Tvary, einem privaten Theater in Jekaterinburg. Lilia Bornaschewa zeichnete sowohl für Regie als auch für die Bühnenadaption verantwortlich. Die Hauptrollen übernahmen Oleg Dulenkin und Jelena Iwanowa, wobei Iwanowa gleich neun verschiedene Figuren verkörperte.

Alexejew schrieb Grüne Ufer ursprünglich inspiriert von der wahren Geschichte der Sängerin Anastassija Wjalzewa, die im vorrevolutionären Russland lebte. Das Stück erkundet parallele Existenzformen und verbindet historische Figuren mit fiktiven Erzählsträngen. Kritiker zählen es mittlerweile zu den bedeutendsten Werken des Fantasy-Genres.

Trotz des düsteren Schlusses sorgt die Inszenierung mit ihrem ehrgeizigen Erzählstil und mutigen Schauspielleistungen für Aufsehen. Dem kreativen Team gelang es, die komplexen Themen des Romans in ein packendes Bühnenerlebnis zu verwandeln.

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Die Premiere markiert einen weiteren Meilenstein für das Tvary-Theater, das für seine experimentellen Produktionen bekannt ist. Grüne Ufer berührt das Publikum weiterhin tief und festigt seinen Ruf als Meilenstein der Fantasy-Literatur. Die Auseinandersetzung mit Zeit und Identität bleibt zentral für seine anhaltende Wirkung.

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