Hans-Joachim Müller-Stöver: Solingens politischer Visionär geht von uns
Tilo RohtHans-Joachim Müller-Stöver: Solingens politischer Visionär geht von uns
Dr. Hans-Joachim Müller-Stöver – eine prägende Gestalt der Solinger Politik
Dr. Hans-Joachim Müller-Stöver, über Jahrzehnte eine fest verankerte Persönlichkeit in Solingens politischem Gefüge, hat der Stadt in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen und lokaler Kultur bleibende Spuren hinterlassen. Mit unerschütterlichem Engagement prägte er über Jahre hinweg Politik und Institutionen und genoss als überzeugter Sozialdemokrat und öffentlicher Dienstleister großen Respekt.
Sein politischer Werdegang begann am 1. Januar 1963 mit dem Eintritt in die SPD. Im Laufe der Zeit übernahm er zentrale Funktionen, darunter den Vorsitz des Ortsvereins Wald und später des SPD-Unterbezirks Solingen. Besonders prägend war seine 15-jährige Amtszeit als Bezirksvorsitzender in Wald – ein Amt, das später in Bezirksbürgermeister umbenannt wurde.
Doch sein Einfluss reichte weit über die Parteigrenzen hinaus. Mit Nachdruck setzte er sich dafür ein, das Städtische Klinikum Solingen in öffentlicher Trägerschaft zu halten, stets mit dem Ziel, medizinische Spitzenleistungen und moderne Technologie zu fördern. Als Vorsitzender des Aufsichtsrats arbeitete er daran, die Finanzen zu konsolidieren und die Motivation der Belegschaft zu stärken.
Ein weiterer Schwerpunkt seines Wirkens lag auf dem Bildungssektor. Müller-Stöver trieb den Ausbau von Gesamtschulplätzen in Solingen voran, ohne dabei die elterliche Schulwahl einzuschränken. Besonders engagierte er sich für die Friedrich-Albert-Lange-Gesamtschule, wobei die genauen Umstände ihrer Entwicklung unter seiner Ägide jedoch nicht vollständig dokumentiert sind. Darüber hinaus sicherte er den Fortbestand der Rosenkamp-Grundschule und rettete das Ittertal-Freibad vor der Schließung.
Sein Einsatz für das kulturelle Erbe zeigte sich nicht zuletzt bei der Rettung der evangelischen Kirche in Wald – ein Projekt, das ein wichtig
