07 April 2026, 18:49

Heike Tatsch steigt in den Sprecherinnenrat der LAG NRW auf

Plakat für die Feier des Women's Equality Day des Teams Redstone mit einer Frau, die eine Fahne mit dem Text "Women's Equality" hält, begleitet von Logos und Veranstaltungseinzelheiten unten.

Heike Tatsch steigt in den Sprecherinnenrat der LAG NRW auf

Heike Tatsch, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lünen, ist in den Sprecherinnenrat des größten Gleichstellungsnetzwerks Nordrhein-Westfalens gewählt worden. Die Landesarbeitsgemeinschaft Kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (LAG NRW) nahm sie während ihrer jüngsten Mitgliederversammlung offiziell auf. Mit mehr als fünf Jahren Erfahrung in der kommunalen Gleichstellungsarbeit übernimmt sie nun eine landesweite Rolle, um sich für eine stärkere Gleichstellungspolitik einzusetzen.

Tatsch wurde auf einer Mitgliederversammlung gewählt, an der rund 100 Vertreterinnen aus der gesamten Region teilnahmen. Ihre neue Position im achtköpfigen Gremium ist auf vier Jahre angelegt. Zu ihren Aufgaben gehören die Interessenvertretung der kommunalen Gleichstellungsstellen, die Mitgestaltung politischer Debatten sowie die Erarbeitung offizieller Stellungnahmen zu Gleichstellungsfragen.

Die LAG NRW, die in den 1980er-Jahren gegründet wurde, bleibt das größte Netzwerk für kommunale Gleichstellungsarbeit in Deutschland. Sie vereint 383 Gleichstellungsbeauftragte, die gemeinsam Strategien gegen Gewalt, für Frauen in Führungspositionen und zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie entwickeln. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Gender-Mainstreaming und interkulturellen Gleichstellungspolitiken.

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Tatsch bringt Expertise aus fünf Jahren Tätigkeit in Lünen sowie aus ihrer früheren Arbeit im Kreis Unna mit. Sie will sich besonders für die Förderung von Frauen in der Politik, die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie für eine nachhaltige, kulturell inklusive Gleichstellung einsetzen. Ihr Ziel ist es, die Stimme der kommunalen Gleichstellungsstellen auf Landesebene zu stärken.

Mit ihrer Wahl erweitert Tatsch ihren Einfluss von der lokalen auf die landesweite Gleichstellungsarbeit. Künftig wird sie die strategische Ausrichtung der LAG NRW mitprägen und dafür sorgen, dass kommunale Perspektiven in die übergeordnete Politik einfließen. Das Netzwerk setzt weiterhin auf konkrete Maßnahmen – von Führungsprogrammen bis zur Gewaltprävention – in ganz Nordrhein-Westfalen.

Quelle