Historischer forensischer Koffer findet neue Heimat im Aachener Zollmuseum
Marie-Theres SegebahnHistorischer forensischer Koffer findet neue Heimat im Aachener Zollmuseum
Ein historischer Fall forensischer Beweismittel aus den 1950er- und 1960er-Jahren hat in Aachen eine neue Heimat gefunden. Das Zollfahndungsamt Essen übergab die seltene Sammlung am 17. November offiziell an das Friedrichs-Zollmuseum im Stadtteil Horbach, wo sie künftig ausgestellt wird.
Die Sammlung umfasst magnetische Pulver und Werkzeuge, die einst zur Sicherung und Konservierung forensischer Spuren dienten. Die Exponate bieten einen Einblick in die frühen Ermittlungstechniken der Zollfahndung vor über einem halben Jahrhundert. Regierungsdirektor Müller vom Essener Amt überreichte den Koffer persönlich an Dr. Pohle, den Leiter der Route Charlemagne.
Das Friedrichs-Zollmuseum präsentiert bereits Ausstellungen zu sieben thematischen Bereichen, die sich allesamt mit der Zollgeschichte der Region Aachen befassen. Besucherzahlen belegen, dass das Museum seine Besucherstatik mindestens seit 2023 erfasst. Der neu erworbene Koffer wird als Teil einer eigenen Ausstellung in die Dauerausstellung integriert.
Mit der Übergabe des forensischen Koffers ist dieser nun offiziell Teil der Museumsausstellungen. Besucher können dieses Stück Ermittlungsgeschichte ab sofort neben anderen zollbezogenen Exponaten erkunden. Das Ausstellungsstück bleibt im Rahmen des laufenden öffentlichen Programms des Museums zugänglich.
