22 January 2026, 01:38

Holocaust-Überlebende Anna Strishkowa kommt im Januar 2026 nach Ibbenbüren

Das Holocaust-Museum in Houston, Texas, mit einer textbedeckten Wand, Steinen, Gras, Pflanzen, Bäumen, Fahrzeugen auf der Straße, einem Straßenschild und einem bewölkten Himmel.

Holocaust-Überlebende Anna Strishkowa kommt im Januar 2026 nach Ibbenbüren

Holocaust-Überlebende Anna Strishkowa besucht Ende Januar 2026 Ibbenbüren

Die Holocaust-Überlebende Anna Strishkowa wird Ende Januar 2026 nach Ibbenbüren reisen, um dort ihre Geschichte zu teilen. Ihr Besuch fällt mit dem 81. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz zusammen. Geplant sind eine öffentliche Gesprächsrunde, eine Filmvorführung sowie Vorträge in Kirchen – alle Veranstaltungen sind kostenfrei zugänglich.

Am 27. Januar findet in der Christuskirche zudem ein Gedenkprogramm zum Jahrestag statt.

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Strishkowas Besuch beginnt mit zwei Vorträgen in örtlichen Kirchen. Am 22. Januar spricht sie um 19:30 Uhr in der St.-Antonius-Kirche in Hörstel, vier Tage später, am 26. Januar, hält sie um dieselbe Uhrzeit einen Vortrag in der St.-Margaretha-Kirche in Lengerich. Beide Veranstaltungen werden von Live-Musik begleitet.

In Ibbenbüren präsentiert sie gemeinsam mit dem Fotografen Luigi Toscano den Film 'Black Sugar – Red Blood' für Schülerinnen und Schüler. Der Dokumentarfilm setzt sich mit Themen auseinander, die an ihre Erfahrungen während des Holocaust anknüpfen. Höhepunkt ihres Besuchs ist eine öffentliche Gesprächsrunde am 27. Januar um 19:30 Uhr im Kulturhaus. Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer eröffnet den Abend, gefolgt von einer Einführung durch Prof. Dr. Christoph Rass. Barbara Kurlemann und Christoph Moormann moderieren anschließend das Gespräch mit Strishkowa. Noch am selben Tag veranstaltet die Christuskirche ein gemeinsames Gedenkprogramm zum 81. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz. Die Veranstaltung ist für alle offen und begleitet Strishkowas Aufenthalt in der Stadt.

Ziel von Strishkowas Vorträgen und den Gedenkveranstaltungen ist es, das Gedenken an den Holocaust wachzuhalten. Durch ihre Erzählungen, die Filmvorführung und die Kirchenbesuche erhalten Anwohner und Schülerinnen und Schüler einen direkten Einblick in ihre Überlebensgeschichte. Der Eintritt ist frei, und alle Präsentationen werden musikalisch umrahmt.