17 June 2026, 16:14

Hürth startet Abriss des AOK-Gebäudes für nachhaltiges Projekt Lebensader Lux

Luxusader meets Baustelle der Zukunft

Hürth startet Abriss des AOK-Gebäudes für nachhaltiges Projekt Lebensader Lux

In Hürth hat der Abriss des ehemaligen AOK-Gebäudes begonnen – ein wichtiger Meilenstein für das städtische Entwicklungsprojekt Lebensader Lux. Die Stadt arbeitet dabei mit der RWTH Aachen und weiteren Partnern zusammen, um eine nachhaltige Wiederverwendung der Materialien vom Gelände zu gewährleisten.

Im Dezember 2023 hatte der Planungsausschuss von Hürth beschlossen, dass vor größeren Abrissarbeiten ein Bestandsverzeichnis wiederverwendbarer Baumaterialien erstellt werden muss. Dadurch konnten im AOK-Gebäude unter anderem Metallplatten, Handläufe, Bodenroste, Ziegelsteine, Fenster und Bänke identifiziert werden.

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Ein wirtschaftlich tragfähiger Verkauf dieser Materialien war jedoch nicht möglich. Stattdessen ging die Stadt eine Partnerschaft mit der RWTH Aachen ein, um Nachhaltigkeit und Wiederverwendung zu fördern. Die ausgewählten Materialien fließen nun in das europäische Forschungsprojekt Target-X ein und unterstützen innovative Lehre und Forschung auf einem 4.000 Quadratmeter großen Referenzgelände in Aachen.

Vor dem Abriss wurden potenziell gefährliche Stoffe erfasst und fachgerecht entfernt. Am Projekt Lebensader Lux sind neben der RWTH Aachen auch Project TARGET-X, die Center Construction Robotics GmbH, die Concular GmbH sowie die Rhiem & Sohn Kies und Sand GmbH & Co. KG beteiligt.

Anstelle des alten AOK-Gebäudes entstehen ein modernes Gebäude und ein neuer Platz mit Wasserspiel, Grünflächen und hochwertiger Ausstattung. Das Vorhaben steht für ein engagiertes Vorgehen bei nachhaltigem Rückbau und Materialkreislauf. Durch die Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen und den weiteren Partnern erhalten die Baustoffe eine neue Verwendung in Bildung und Forschung. Bald wird das Areal durch den neuen Platz und das Gebäude ein völlig neues Gesicht bekommen.

Quelle