Ibbenbüren setzt auf LED: 4.000 Laternen werden bis 2026 umgerüstet
Ibbenbüren rüstet seine Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Technik um. Bis Juni 2026 sollen rund 4.000 Leuchtkörper ausgetauscht werden, um den Stromverbrauch um bis zu 80 Prozent zu senken. Das vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt verspricht zudem eine bessere Lichtqualität und geringere Wartungskosten.
Der Auftrag für die Arbeiten im Wert von 1,55 Millionen Euro ging an die KDK Dornscheidt GmbH mit Sitz in Königswinter. Die örtlichen Stadtwerke SWTE Kommunal übernehmen die Planung und Bauüberwachung. Die neuen Leuchten verfügen über ein modulares Design, das Reparaturen einfacher und kostengünstiger macht.
Die LEDs sollen bis zu 100.000 Stunden halten – unter normalen Bedingungen entspricht das etwa 24 Jahren. Sie verteilen das Licht gleichmäßiger, was die Sicherheit erhöht und gleichzeitig Blendung sowie Lichtverschmutzung reduziert. Ein weiterer Vorteil ist der geringere Blaulichtanteil, der Pflanzen, Tieren und Anwohnern zugutekommt.
Die genauen Standorte für die Umrüstung stehen noch nicht fest. Nach ersten Genehmigungen, der Prüfung der Fördermittel und Bürgerbefragungen folgt die detaillierte Planung. Dieser schrittweise Ansatz ermöglicht Flexibilität für Machbarkeitsstudien und die Einbindung der Bevölkerung.
Nach Abschluss des Projekts werden Energieverbrauch und Wartungskosten deutlich sinken. Die Stadt rechnet mit langfristigen Einsparungen sowie ökologischen und sicherheitstechnischen Vorteilen. Die Maßnahme ist Teil umfassender Bestrebungen, die Infrastruktur zu modernisieren und gleichzeitig CO₂-Emissionen zu reduzieren.
