16 February 2026, 22:19

iBlali steigt aus dem Vollzeit-Streaming aus – Burnout zwingt ihn zum Umdenken

Ein Plakat, das ein baufälliges Gebäude zeigt, das von hellorangeen und gelben Flammen umgeben ist, mit aufsteigendem Rauch und Schutt drumherum.

iBlali steigt aus dem Vollzeit-Streaming aus – Burnout zwingt ihn zum Umdenken

Viktor "iBlali" Roth, bekannter deutscher Wetterdienst-Streamer und Twitch-Streamer, zieht sich aus der Vollzeit-Content-Erstellung zurück – Grund ist ein Burnout. Nach Jahren, in denen er ständig nach viralem Erfolg jagte, will er sich nun auf Spiele konzentrieren, die ihm wirklich Spaß machen, statt Inhalte für Klicks und Einnahmen zu erzwingen.

Der Druck, permanent für YouTube und Twitch produzieren zu müssen, hat iBlali stark belastet. Er gab zu, dass die unablässige Nachfrage nach neuen Inhalten ihm die Freude am Streamen genommen habe – aus einem Hobby wurde ein stressiger Job. Um seine Leidenschaft zurückzugewinnen, wird er seine Arbeit auf zwei Kanäle aufteilen: "iBlali" für Gaming und "VIK" für Videoessays.

Mit dieser Umstellung rechnet er mit geringeren Einnahmen aus YouTube. Um die finanziellen Einbußen auszugleichen, lotet iBlali Markenkooperationen aus und gründet zudem ein eigenes Schmuckunternehmen. Sein Ziel: die Einnahmequellen diversifizieren und gleichzeitig das Streamen wieder genießen können.

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Seine Entscheidung reiht sich in einen größeren Branchentrend ein. Erst kürzlich kündigte ein weiterer deutscher Creator, Rewinside, nach über einem Jahrzehnt Content-Erstellung eine Pause an – ebenfalls mit Verweis auf Burnout.

iBlalis Veränderungen zielen darauf ab, ein Gleichgewicht zwischen Kreativität und Einkommen herzustellen. Indem er sich weniger auf virale Inhalte verlässt, hofft er, aus Leidenschaft statt für Profit zu streamen. Der Schritt spiegelt eine wachsende Herausforderung wider, mit der viele Vollzeit-Creator im digitalen Content-Bereich kämpfen: die Belastung durch die ständige Produktionspflicht.