Illegale Drohnen legen 25 deutsche Flughäfen lahm – Millionenverluste drohen
Annerose KensyIllegale Drohnen legen 25 deutsche Flughäfen lahm – Millionenverluste drohen
Unbefugte Drohnenflüge behinderten im vergangenen Jahr den Betrieb an 25 deutschen Verkehrsflughäfen. Die Vorfälle verursachten 116 separate Unterbrechungen des Flugbetriebs.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) warnt, dass illegale Drohnen eine wachsende Gefahr für die Flugsicherheit darstellen. Diese Zwischenfälle bergen nicht nur das Risiko von Kollisionen in der Luft, sondern zwingen Flughäfen auch dazu, den Betrieb einzustellen, bis der Luftraum wieder frei ist. Die daraus resultierende Chaos führt zu Kettenreaktionen mit Verspätungen im gesamten Flugnetz.
Ersten Schätzungen zufolge belaufen sich die direkten wirtschaftlichen Schäden durch diese Störungen auf 60 Millionen Euro. Berücksichtigt man jedoch die weiteren Auswirkungen auf das Netz – wie verpasste Anschlüsse und entgangene Geschäftsgelegenheiten – könnten die Gesamtverluste auf bis zu 160 Millionen Euro ansteigen.
Als Reaktion darauf entwickelt das DLR nun fortgeschrittene Erkennungs- und Abwehrsysteme. Diese Technologien sollen unbefugte Drohnen schnell identifizieren und aus gesperrten Lufträumen entfernen, bevor sie weiteren Schaden anrichten können.
Der Anstieg drohnenbedingter Störungen hat die Behörden dazu veranlasst, in neue Gegenmaßnahmen zu investieren. Angesichts der wachsenden finanziellen Verluste für die Flughäfen könnten die Systeme des DLR helfen, künftige Risiken zu verringern. Ziel ist es, den Flugbetrieb reibungsloser zu gestalten und gleichzeitig die Sicherheit von Passagieren und Flugzeugen zu gewährleisten.






