26 March 2026, 16:37

Inklusive Ausbildung im Kreis Herford: Wie Unternehmen junge Menschen mit Lernschwierigkeiten fördern

Offenes Buch mit dem Titel "Mechanic Institution, for the Advantage of Masters, Journeymen, and Apprenticeships", likely a proposal for establishing a mechanical institution.

Inklusive Ausbildung im Kreis Herford: Wie Unternehmen junge Menschen mit Lernschwierigkeiten fördern

Unternehmen im Kreis Herford machen Fortschritte bei inklusiven Ausbildungsplätzen für junge Menschen mit Lernschwierigkeiten

Erfolgsgeschichten gibt es etwa bei G.-L. Metallbau, wo ein junger Mann zum Metallbau-Facharbeiter ausgebildet wurde, oder auf Gut Steinbeck, wo eine junge Frau zur Pferdefachwirtin qualifiziert wurde. Nun will die Region diese Erfahrungen bei einer bevorstehenden Veranstaltung zu inklusiven Ausbildungsmöglichkeiten teilen.

Die Arbeitsgemeinschaft Arbeit & Beruf des Kreises Herford lädt am 20. April 2026 zu einem World Café ein. Die Veranstaltung findet von 15:00 bis 17:00 Uhr in der Cafeteria des Berufskollegzentrums Herford an der Hermannstraße statt. Eröffnet wird die Session von Landrat Mirco Schmidt, der die Vorteile inklusiver Ausbildungen für Betriebe und Auszubildende hervorheben wird.

Mehrere lokale Unternehmen stellen ihre Best-Practice-Beispiele vor: - G.-L. Metallbau in Kirchlengern hat erfolgreich einen jungen Mann mit Lernschwierigkeiten zum Metallbau-Facharbeiter ausgebildet. - Der Lippische Kombi Service bildet derzeit eine junge Frau zur Fachkraft im Gastgewerbe (Küche) aus. - Gut Steinbeck in Bad Salzuflen hat eine weitere junge Frau zur Pferdefachwirtin qualifiziert.

Magdalena Weinsziehr, Vertreterin des Bundesverbandes Inklusionsunternehmen, hält einen Impulsvortrag. Im Anschluss können die Teilnehmer im Rahmen des World Cafés Ideen austauschen und sich vernetzen. Vor Ort stehen zudem Expertinnen und Experten verschiedener Organisationen für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung.

Obwohl keine genauen Zahlen zu inklusiven Ausbildungen im Kreis Herford der letzten drei Jahre öffentlich vorliegen, deuten regionale Trends in Nordrhein-Westfalen auf eine aktive Einbindung in Branchen wie Handel, Handwerk und Dienstleistungen hin.

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Ziel der Veranstaltung ist es, mehr Betriebe für inklusive Ausbildungsmodelle zu gewinnen. Durch praxisnahe Beispiele und Fachberatung wollen die Organisatoren die Chancen für junge Menschen mit Lernschwierigkeiten erweitern. Die Session bietet eine Plattform für Vernetzung und den Austausch über erfolgreiche lokale Initiativen.

Quelle