25 January 2026, 02:59

Jan Böhmermann attackiert AfD und fordert schärfere Regeln für soziale Medien

Ein Plakat mit fetter, schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem dünnen schwarzen Rand, mit der Aufschrift "Es ist Zeit, Social-Media-Plattformen zur Rechenschaft zu ziehen."

Jan Böhmermann attackiert AfD und fordert schärfere Regeln für soziale Medien

Der Komiker und TV-Moderator Jan Böhmermann hat sich gegen die rechtsextreme AfD ausgesprochen und stricke Regeln für soziale Medien gefordert. Seine Äußerungen erfolgten, nachdem er einen Planungsfehler bei einem kürzlichen Konzert des Rappers Chefket eingeräumt hatte. Böhmermann setzte sich zudem dafür ein, dass Plattformen wie traditionelle Medienunternehmen behandelt werden sollten.

Böhmermann gab zu, dass die Terminierung von Chefkets Konzert ohne Rücksicht auf den zeitlichen Zusammenfall mit einem jüdischen Feiertag ein Fehlurteil gewesen sei. Die Nachlässigkeit bezeichnete er als unverzeihlich und entschuldigte sich dafür, die jüdische Perspektive nicht bedacht zu haben.

Im politischen Kontext übt er scharfe Kritik an der AfD und wirft der Partei vor, unregulierte soziale Medien für ihre Zwecke auszunutzen. Seiner Meinung nach sollten diese Plattformen denselben Regeln unterliegen wie Verlage und Medienkonzerne – ohne Ausnahmen. Der Moderator ging noch einen Schritt weiter und forderte Politiker auf, soziale Medien vollständig zu meiden. Zudem wiederholte er seine Unterstützung für ein Verbot der AfD und verband seine Haltung mit weiteren Bedenken hinsichtlich der Medienverantwortung und politischen Einflussnahme.

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Böhmermanns Aussagen unterstreichen die anhaltende Debatte über die Rolle sozialer Medien in der Politik. Sein Appell für eine stricke Aufsicht fällt zusammen mit Kritik an der AfD und Teilen der Medienlandschaft. Die Diskussion entstand im Zusammenhang mit seinem Eingeständnis eines unglücklich gelegten Events sowie der Forderung nach klareren Regeln für digitale Plattformen.