Junge Union Solingen will mit Wohnkonzepten Studierende in die Stadt holen
Marie-Theres SegebahnJunge Union Solingen will mit Wohnkonzepten Studierende in die Stadt holen
Junge Union Solingen drängt auf neue Konzepte, um Studierende in die Stadt zu locken
Die Junge Union (JU) in Solingen setzt sich für innovative Ansätze ein, um mehr Studierende in die Stadt zu ziehen. Dies könnte nach Ansicht der Gruppe die lokale Wirtschaft beleben, der Gastronomie neuen Schwung verleihen und die städtische Entwicklung vorantreiben. Bisher fehle es der Stadt jedoch an einer klaren Strategie für studentisches Wohnen, so die Führungskräfte der JU.
Fynn Ringwelski, Vorsitzender der Jungen Union Solingen, wies auf die Schwierigkeiten hin, junge Talente in der Stadt zu halten. Ohne gezielte Maßnahmen drohten viele Studierende nach ihrem Abschluss wegzuziehen, statt langfristig zu bleiben, warnte er. Ringwelski betonte, dass die Bindung hochqualifizierter Absolvent:innen die wirtschaftliche Zukunft Solingens stärken würde.
Julia Kalem, Beisitzerin im JU-Vorstand, schlug vor, leerstehende Gebäude umzunutzen, um die Wohnungsnot zu lindern. Als mögliche Standorte für studentischen Wohnraum nannte sie das ehemalige Obdachlosenheim in der Focherstraße sowie das alte Sparkassengebäude. Solche Umwidmungen, so Kalem, würden zudem die Innenstadt beleben.
Der Plan der JU sieht vor, mit Politiker:innen, Verwaltungsvertreter:innen und weiteren Akteur:innen zusammenzuarbeiten, um konkrete Lösungen zu erarbeiten. Gefordert wird eine kommunale Arbeitsgruppe mit klaren Zielen, die sich speziell dem Thema studentisches Wohnen widmet. Zudem setzt sich die Gruppe für eine Mischung verschiedener Wohnformen ein, um lebendige und vielfältige Stadtviertel zu schaffen.
Über das Wohnen hinaus will die Junge Union ein nachhaltiges städtisches Wachstum in Solingen gestalten. Ziel ist es, die Stadt zukunftsorientiert zu entwickeln – zum Vorteil von Studierenden und langjährigen Bewohner:innen gleichermaßen.
Die Vorschläge sehen vor, leerstehende Immobilien in Wohnraum für Studierende umzuwandeln und gleichzeitig wirtschaftliche sowie soziale Impulse zu setzen. Bei Umsetzung könnten die Pläne helfen, junge Fachkräfte in Solingen zu halten und das städtische Zentrum zu stärken. Nun sucht die JU die Zusammenarbeit mit lokalen Verantwortlichen, um die Ideen in die Tat umzusetzen.






