09 March 2026, 12:37

Kathrin Marchand schreibt bei den Winter-Paralympics 2026 in Mailand Geschichte

Eine Person Skilanglauf im Schnee mit Bergen im Hintergrund, die eine Jacke, eine Mütze und Handschuhe trägt und Ski-Stöcke hält.

Kathrin Marchand schreibt bei den Winter-Paralympics 2026 in Mailand Geschichte

Kathrin Marchand wird bei den Winter-Paralympics 2026 in Mailand-Cortina Geschichte schreiben. Die 35-Jährige wird die erste Athletin sein, die sowohl bei Olympischen Spielen als auch bei Sommer- und Winter-Paralympics an den Start geht. Ihr Weg vom Rudern zum Skilanglauf war alles andere als gewöhnlich.

Marchand vertrat Deutschland zunächst im Rudern bei den Olympischen Spielen 2012 und 2016. Später startete sie im Para-Rudern bei den Sommer-Paralympics und verpasste eine Bronzemedaille nur um Hundertstel Sekunden.

Ein Schlaganfall im Jahr 2021 zwang sie, ihre Ruderkarriere zu beenden. Doch nach einem Fernsehbericht über Para-Sport entschied sie sich für ein Comeback. Sie stieg auf Skilanglauf um und qualifizierte sich in nur 14 Monaten für die Winter-Paralympics.

In Mailand-Cortina 2026 wird Marchand im klassischen Sprint und über 10 Kilometer klassisch antreten. Ihre Leistungskraft hat sie bereits unter Beweis gestellt – mit Spitzenplatzierungen in Weltcup-Rennen, darunter ein zweiter Platz. Auch ihr Outfit – eine knielange Hose und ein kurzärmeliges Shirt – wird im Paralympischen Skilanglauf eine Premiere sein.

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Für die Zukunft denkt Marchand sogar an eine Teilnahme im Biathlon nach diesen Spielen.

Ihr Debüt im Para-Skilanglauf markiert einen rasanten Wechsel vom Rudersport. Ihre Erfolge umfassen drei verschiedene Wettkämpfe und setzen damit ein einzigartiges Zeichen im Sport. Die Winter-Paralympics 2026 werden ein weiterer Meilenstein in ihrer außergewöhnlichen Karriere sein.

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