28 January 2026, 08:52

KIBIZ-Reform in Mönchengladbach: Kleine Kitas fürchten um ihre Zukunft

Zwei Kinder liegen auf einem Bett mit Kissen und Decken, umgeben von Vorhängen und einer Wand im Hintergrund, mit dem Text "Für ihre Kinder" oben und unten auf dem Bild.

KIBIZ-Reform in Mönchengladbach: Kleine Kitas fürchten um ihre Zukunft

Diskussionen um Reform des nordrhein-westfälischen Kinderbildungsgesetzes (KIBIZ) in Mönchengladbach

In Mönchengladbach hat ein geplanter Reformvorschlag für das Kinderbildungsgesetz (KIBIZ) von Nordrhein-Westfalen für Gesprächsbedarf gesorgt. Die örtlichen CDU-Politiker Vanessa Odermatt und Jochen Klenner trafen sich mit Trägern von Kinderbetreuungseinrichtungen, um Bedenken zu den geplanten Änderungen bei Finanzierung und Personalausstattung zu erörtern. Besonders kleine Einrichtungen mit nur einer Gruppe fürchten, im Rahmen des neuen Gesetzesentwurfs ihren jährlichen Zuschuss von 15.000 Euro zu verlieren.

Sowohl die CDU als auch die Grünen sind im Landtag von Mönchengladbach vertreten, wobei die CDU die KIBIZ-Reform vorantreibt, um die Mittelschicht zu entlasten und die wirtschaftliche Zukunft der Stadt zu stärken. Bei den Gesprächen betonten Odermatt und Klenner fünf zentrale Prioritäten: verlässliche Kinderbetreuung, mehr Flexibilität, Planungssicherheit, Eigenverantwortung und Vertrauen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Betreuungsträger forderten eine klarere Kommunikation zur geplanten Personalregelung. Sie argumentierten, dass die bestehende Unsicherheit sowohl bei den Mitarbeitenden als auch bei den Eltern für Verunsicherung sorge. Der Entwurf sieht Kern- und Flexibilisierungszeiten für Fachkräfte vor, um den Einrichtungen mehr Spielraum bei der Dienstplangestaltung zu geben. Dies, so die CDU, solle eine durchgehende Betreuungsqualität sichern. Odermatt und Klenner hoben die Bedeutung kleinerer Einrichtungen für die Vielfalt des Angebots und die Sicherstellung ausreichender Betreuungsplätze hervor. Ohne Anpassungen, so ihre Einschätzung, könnte der Wegfall des 15.000-Euro-Zuschusses die Existenz einiger lokaler Angebote gefährden.

Die Gespräche zeigten, dass es mehr Transparenz bei der Umsetzung der Reform braucht. Die Träger wünschen sich Garantien, dass die Flexibilisierung des Personals weder die Betreuungsqualität noch die finanzielle Stabilität beeinträchtigt. Die Ergebnisse dieser Diskussionen könnten maßgeblich beeinflussen, wie die endgültige Gesetzesfassung auf die Sorgen kleinerer Betreuungseinrichtungen eingeht.