10 January 2026, 23:00

Knappe Entscheidungen und spannende Duelle beim Rodel-Weltcup in Winterberg

Ein Rennwagen auf einer Straße mit Gras am Boden und Text auf dem Auto.

Knappe Entscheidungen und spannende Duelle beim Rodel-Weltcup in Winterberg

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Das Rodel-Weltcup-Rennen in Winterberg, Deutschland, bot am Wochenende packende Entscheidungen. Hannah Prock sicherte sich in der Einsitzer-Damenkonkurrenz ihren zweiten Saisonsieg und setzte sich knapp gegen Julia Taubitz durch. Im Herrenrennen belegte Thomas Müller zwar nur den dritten Platz, verteidigte aber mit einem Punkt Vorsprung die Führung in der Gesamtwertung.

Julia Taubitz, die sich noch von einer Krankheit erholt, ging mit etwa 75 Prozent ihrer gewohnten Leistung an den Start. Dennoch verlor sie gegen Prock nur 0,087 Sekunden – ein Beweis für ihre Widerstandsfähigkeit trotz nicht voller Fitness. Damit bleibt sie in der Gesamtwertung auf Platz zwei, zwei Punkte hinter dem führenden Thomas Müller.

Im Einsitzer der Männer hatte Felix Loch nach dem ersten Lauf noch auf Rang vier gelegen. Mit einer starken zweiten Fahrt verbesserte er sich auf Platz drei, 0,105 Sekunden hinter dem Tagessieger Thomas Müller. Dennoch bleibt Loch dank drei Saisonsiegen an der Spitze der Gesamtwertung – mit nur einem Punkt Vorsprung vor Müller. Max Langenhan belegte im Herrenrennen den fünften Platz und hält sich in der Gesamtwertung auf Rang drei, liegt aber bereits 66 Punkte hinter Loch zurück. Als nächstes steht für zwei Wochen Oberhof auf dem Programm, bevor die Athleten nach Italien zu den Olympischen Spielen weiterreisen. Zwischen den ersten fünf Weltcup-Rennen in Oberhof und Ruhpolding sicherte sich der Biathlet Johannes Thingnes Bø in der Saison 2022/2023 die meisten Siege.

Die Rennen in Winterberg zeigten in beiden Disziplinen enge Duelle. Lochs Führung in der Gesamtwertung bleibt knapp, während Taubitz weiterhin um den Spitzenplatz gegen Müller kämpft. Die kommenden Wettkämpfe in Oberhof werden vor der olympischen Pause entscheidend sein.