Kölner Domstraße wird nach Bürgerprotesten neu geplant und sicherer gemacht
Marie-Theres SegebahnKölner Domstraße wird nach Bürgerprotesten neu geplant und sicherer gemacht
Pläne für die Aufwertung der Kölner-Dom-Straße nach Bürgerprotesten überarbeitet
Nach Kritik von Anwohnern wegen befürchteter Verkehrsbehinderungen hat die Stadt ihre Pläne für die Sanierung der Kölner-Dom-Straße angepasst. Um Verzögerungen zu minimieren und die Sicherheit während der Bauarbeiten zu erhöhen, wurden die Maßnahmen überarbeitet. Dazu gehören eine verschobene Vollsperrung sowie eine Umkehr der Einbahnstraßenregelung.
Ziel des Projekts ist die Modernisierung der Straße durch eine Neueindeckung der Fahrbahn, die Verbreiterung von Gehwegen und Radwegen sowie die Erweiterung von Grünflächen. Zudem sollen die Parkstreifen barrierefreier gestaltet werden. In der ersten Phase wird zunächst nur der nördliche Gehweg erneuert, sodass vorerst keine Fahrspuren gesperrt werden. Der Verkehr kann wie gewohnt in beide Richtungen fließen.
Proteste in Nittum veranlassten die Stadt, ihre ursprünglichen Umleitungspläne zu überdenken. Nun soll die Einbahnregelung umgekehrt werden, um die Ampelschaltungen zu optimieren. Um Schleichverkehr durch Wohngebiete zu verhindern, wird ein Verkehrsmanagementunternehmen eine Strategie entwickeln, die verhindert, dass Umleitungsverkehr den Nittumer Weg und den Zehntweg nutzt. Die Stadt arbeitet eng mit dem Bauunternehmen zusammen, um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Wann die nächsten Bauabschnitte und die geänderte Einbahnregelung in Kraft treten, steht jedoch noch nicht fest.
Der überarbeitete Plan sieht vor, eine komplette Straßensperrung hinauszuzögern und stattdessen den Fokus auf die Verringerung von Verkehrsproblemen in den angrenzenden Gebieten zu legen. Nach Abschluss der Arbeiten erwartet die Stadt eine verbesserte Sicherheit und Barrierefreiheit. Weitere Details zum Zeitplan werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
