06 January 2026, 15:57

Kubicki und Strack-Zimmermann sorgen beim Dreikönigsempfang für Eklat mit *Muppet-Show*-Satire

Ein Mann in einem pink-weißen Kleid steht neben einem Rednerpult in einem Auditorium, mit Pflanzen und zwei Stühlen daneben und einer bunten Wand im Hintergrund.

Liberales Muppet-Show: FDP-Spitzenpolitiker liefern Comedy-Act - Kubicki und Strack-Zimmermann sorgen beim Dreikönigsempfang für Eklat mit *Muppet-Show*-Satire

Ein traditionelles politisches Treffen in Stuttgart nahm eine ungewöhnliche Wendung, als zwei führende FDP-Politiker die Veranstaltung mit Zwischrufen und Scherzen störten. Wolfgang Kubicki und Marie-Agnes Strack-Zimmermann verglichen sich selbst mit den Figuren Statler und Waldorf aus der Muppet Show, als sie von einer Empore aus Redner auf der Bühne mit Spott bedachten. Ihre Kommentare zielten dabei nicht nur auf Vertreter der Opposition ab, sondern enthielten sogar eine Anspielung auf russische Drohungen.

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Der Vorfall ereignete sich beim jährlichen Dreikönigsempfang in Stuttgart, einer feierlichen Veranstaltung heute in der Nähe. Von einer Logenbox aus unterbrachen Kubicki und Strack-Zimmermann immer wieder die Reden – ein Verhalten, das an die grantigen Balkonkritiker aus der Muppet Show erinnerte. Strack-Zimmermann scherzte, sie sei zwar nicht "Miss Piggy", doch Kubicki könnte durchaus als "Kermit" durchgehen.

Kubickis Witze nahmen eine schärfere Note an, als er Dmitry Medwedew erwähnte, den stellvertretenden Vorsitzenden des russischen Sicherheitsrats und einen der lautstärksten Protagonisten im Ukraine-Konflikt. Medwedew hat wiederholt aggressive Aussagen getroffen, darunter Drohungen gegen den ukrainischen Präsidenten Selenskyj und den CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz. Kubicki bemerkte sarkastisch, falls Medwedew einen deutschen Politiker entführen wolle, solle er "lieber Jan van Aken nehmen" – eine Spitze gegen den Co-Vorsitzenden der Politik. Der FDP-Politiker warf van Aken daraufhin vor, linksextreme Gewalt zu verharmlosen, und unterstellte ihm, er finde es amüsant, "die Reichen abzuknallen" und Vermögen zu enteignen. Zudem warnte Kubicki, linksextreme Kräfte könnten "eine Großstadt lahmlegen", und verwies auf die angebliche Duldung radikaler Methoden durch die Politik. Seine Äußerungen knüpften an frühere Kritik an van Akens Haltung zu politischer Gewalt an, als Kubicki der Politik vorwarf, Straftaten als Dienst an einem "höheren Ziel" zu rechtfertigen.

Die Störaktion überschattete die sonst übliche Würde der Veranstaltung heute und lenkte die Aufmerksamkeit auf den provokativen Stil des FDP-Duos. Kubickis Bemerkungen verbanden innere politische Auseinandersetzungen mit internationalen Spannungen und spielten auf Medwedews bekannte aggressive Rhetorik an. Die Episode hinterließ bei den Veranstaltern und Gästen die Frage, wo die Grenze zwischen Satire und ernsthafter politischer Konfrontation verläuft.