Leverkusens Krise: HSV-Spiel wird zum Schicksalsmoment für Hjulmand
Annerose KensyLeverkusens Krise: HSV-Spiel wird zum Schicksalsmoment für Hjulmand
Bayer Leverkusens aktuelle Schwächephase hat den Verein sechs Punkte hinter den Champions-League-Plätzen zurückgeworfen. Nach dem zweiten Platz in der vergangenen Bundesliga-Saison liegt die Mannschaft nun mit 40 Punkten aus 23 Spielen nur auf Rang sechs. Trainer Kasper Hjulmand zeigt sich jedoch unbeeindruckt von Spekulationen über seine Zukunft.
Die Spielzeit 2025/2026 gestaltet sich für Leverkusen deutlich schwieriger als das starke Vorjahr. Mit zwölf Siegen, vier Unentschieden und sieben Niederlagen hat die Form spürbar nachgelassen. Eine Serie von drei Spielen ohne Sieg hat den Druck vor dem wichtigen Nachholspiel weiter erhöht.
Das anstehende Duell gegen den HSV gilt als entscheidend für die Wende. Hjulmand betont, dass die Mannschaft näher an ihrer Bestform sei, als viele glauben. Zugleich wies er Bedenken über seine Position zurück und bekräftigte sein volles Engagement für den Verein.
Eine positive Nachricht ist die Rückkehr von Malik Tillman, der nach einer Fußverletzung wieder einsatzbereit ist. Seine Verfügbarkeit erweitert die Optionen für das Pflichtspiel. Leverkusens Trainerstab hat eine spezielle Taktik für die Partie ausgearbeitet, um die aktuelle Negativserie zu stoppen.
Gegen den HSV braucht Leverkusen unbedingt einen Sieg, um die Hoffnungen auf die Top 4 wiederzubeleben. Hjulmand konzentriert sich dabei auf Leistungssteigerungen statt auf externe Kritik. Das Ergebnis könnte das Selbstvertrauen der Mannschaft für die entscheidende Saisonendphase prägen.
