Gefahr von Linksradikalismus: Mehr Gewalt und Sabotage an der Bahn - Linksextremistische Straftaten in NRW verdoppeln sich 2025 dramatisch
Nordrhein-Westfalen verzeichnet 2025 drastischen Anstieg linksextremistischer Straftaten
In Nordrhein-Westfalen hat sich die Zahl linksextremistischer Straftaten im Jahr 2025 mehr als verdoppelt. Offizielle Statistiken zeigen einen deutlichen Anstieg – darunter gewalttätige Übergriffe, Sachbeschädigungen und gefährliche Eingriffe in Verkehrsnetze.
Die Polizei registrierte 2.418 linksextremistische Delikte, nach 1.187 im Vorjahr. Gewalttaten stiegen um 78 Prozent auf 153 Fälle, während Körperverletzungen durch mutmaßliche Extremisten um 93 Prozent auf 83 Vorfälle zunahmen.
Besonders stark stieg die Zahl der Sachbeschädigungen durch linksextreme Gruppen – um 143 Prozent auf 1.190 Fälle. Auch Behinderungen des Schienenverkehrs verdreifachten sich: 2025 wurden sechs solcher Vorfälle dokumentiert. Behörden weisen darauf hin, dass diese Gruppen in der Regel sozialistische, kommunistische oder anarchistische Systeme propagieren und eine Abschaffung klassengesellschaftlicher Strukturen anstreben.
Vergleichsdaten für andere Bundesländer liegen für 2025 noch nicht vor. Die jüngsten Zahlen von Statista beziehen sich auf die Jahre 2023 und 2024, in denen Berlin als Spitzenreiter bei linksextremistischer Gewalt galt. Demgegenüber verzeichneten Länder wie Rheinland-Pfalz und das Saarland 2023 jeweils nur eine Gewalttat.
Die Zahlen von 2025 markieren eine deutliche Zuspitzung linksextremistischer Aktivitäten in Nordrhein-Westfalen. Mit stark steigenden Gewaltdelikten, Sachzerstörungen und Verkehrsbehinderungen steht die Polizei vor wachsendem Druck, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Aktualisierte Daten für andere Regionen fehlen bisher – der Anstieg in NRW bleibt damit die jüngste dokumentierte Veränderung.
