Lüneburgs Weihnachtsmarkt startet vor Halloween – und entfacht eine hitzige Debatte
Marie-Theres SegebahnLüneburgs Weihnachtsmarkt startet vor Halloween – und entfacht eine hitzige Debatte
Lüneburgs "Winterzauber bei Bergström": Weihnachtsmarkt eröffnet vor Halloween – und spaltet die Gemüter
Der Lüneburger Weihnachtsmarkt "Winterzauber bei Bergström" hat seine Pforten geöffnet – und das lange vor Halloween. Der frühe Start sorgt für geteilte Meinungen: Manche halten ihn für verfrüht, andere finden ihn unterhaltsam. Die Veranstalter bestehen jedoch darauf, das Fest trotz der gemischten Reaktionen wie geplant durchzuführen.
Der Markt in Lüneburg, das sich gern als "Weihnachtsstadt" bezeichnet, lockt mit klassischen Attraktionen wie Glühwein, Rentieren und dem Weihnachtsmann. Ein weiterer Markt am Rathaus wird kurz nach dem Volkstrauertag folgen. Gemeinsam läuten sie eine lange Festzeit in der Stadt ein – weitere Märkte sind in den kommenden Monaten geplant.
In sozialen Medien gibt es scharfe Kritik am vorzeitigen Start: Viele Nutzer fordern, Weihnachtsfeiern gehörten erst in den Dezember. Veranstalter Wilfried Voß räumt die Beschwerden ein, betont aber, dass Kritik unvermeidbar sei. Der Markt solle einfach vorweihnachtliche Stimmung verbreiten – unabhängig vom Zeitpunkt.
Während es sich hier um einen der ersten Weihnachtsmärkte Deutschlands in diesem Jahr handeln dürfte, hat in Bayern sogar schon ein noch früherer geöffnet. Die Debatte über den richtigen Zeitpunkt geht weiter, doch in Lüneburg laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.
Der frühe Start sorgt für sowohl Kritik als auch Belustigung in der Öffentlichkeit. Die Lüneburger Weihnachtsmärkte werden dennoch durch die gesamte Festzeit hindurch geöffnet bleiben – mit saisonalen Leckereien und Unterhaltung. Die Veranstalter zeigen sich von der Gegenwehr unbeeindruckt und setzen weiter auf ein traditionelles, festliches Erlebnis.
