Lünen-Süd sucht Lösungen: Leerstand, Vandalismus und Müll im Fokus
Runder Tisch am 12. Februar 2026: Lünen-Süd diskutiert drängende Themen
Bei einer Podiumsdiskussion am 12. Februar 2026 kamen Anwohner:innen, Politiker:innen und Verwaltungsvertreter:innen zusammen, um zentrale Herausforderungen im Stadtteil Lünen-Süd zu erörtern. Im Fokus standen die Zukunft leerstehender Schulgebäude, Vandalismus an der Pumptrack-Bike-Strecke sowie anhaltende Probleme mit Vermüllung. Ziel des Treffens war es, den direkten Austausch zu fördern und gemeinsame Verantwortung für lokale Verbesserungen zu stärken.
Im Mittelpunkt der Gespräche stand die künftige Nutzung der ehemaligen Schulgebäude in Lünen-Süd. Eine interne Arbeitsgruppe prüft derzeit mögliche neue Verwendungszwecke für die brachliegenden Flächen. Konkrete Pläne gibt es zwar noch nicht, doch werden derzeit verschiedene Ideen entwickelt.
Ein weiteres großes Thema war der Vandalismus an der Pumptrack-Anlage. Um dem Problem zu begegnen, sagten Jugendinitiativen und Streetworker:innen ihre Unterstützung für ehrenamtlich engagierte Jugendliche zu. Der projektbegleitende Beirat betonte zudem Pläne, junge Menschen zu stärken und langfristige Lösungen für die Instandhaltung der Strecke zu finden.
Die Vermüllung blieb ein dringliches Anliegen – während der Sitzung wurden zahlreiche Meldungen von Anwohner:innen dokumentiert. Eine Aufräumaktion soll die Bürgerbeteiligung fördern. Die Teilnehmenden wiesen darauf hin, dass die Sauberkeit im Viertel nur durch das gemeinsame Engagement aller Bewohner:innen gelingen kann.
Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung eines offenen Dialogs zwischen Anwohner:innen, Verantwortlichen und lokalen Gruppen. Als nächste Schritte sind die Prüfung neuer Nutzungsmöglichkeiten für die Schulgebäude sowie die Intensivierung der Jugendarbeit am Pumptrack vorgesehen. Parallel dazu wird die Aufräumkampagne fortgesetzt, um die Bewohner:innen zu motivieren, sich aktiv für die Pflege ihres Stadtteils einzusetzen.
