30 January 2026, 19:59

Lünens Stadtrat ringt um stabile Finanzen im neuen Haushaltsentwurf 2026/2027

Ein Kreisdiagramm, das den Haushalt von Kalifornien 2022-2023 zeigt, mit Abschnitten, die verschiedene Haushaltsposten wie Einkommen und Ausgaben darstellen, deren Größe die zugewiesenen Beträge angibt.

Lünens Stadtrat ringt um stabile Finanzen im neuen Haushaltsentwurf 2026/2027

Stadtrat von Lünen prüft Haushaltsentwurf für 2026/2027

Am 29. Januar 2026 hat der Stadtrat von Lünen einen Entwurf für den Haushalt 2026/2027 beraten. Kämmerer Dr. André Jethon stellte den Plan vor, der darauf abzielt, die Finanzen angesichts anhaltender haushaltspolitischer Herausforderungen zu stabilisieren. Die Stadt steht seit 2025 unter strenger Aufsicht, was zu strikten Kontrollen bei Ausgaben und Einnahmen zwingt.

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Der Haushalt folgt auf ein Jahr mit Rekorddefiziten in ganz Deutschland. 2024 verzeichneten Städte und Gemeinden bundesweit ein kumuliertes Minus von rund 24 Milliarden Euro. Lünens Lage spiegelt diesen bundesweiten Trend wider: Steigende Sozialausgaben und stagnierende Steuereinnahmen belasten die Haushaltskasse zusätzlich.

Um den Haushalt auszugleichen, werden die Grundsteuer B für Immobilien sowie die Gewerbesteuer angehoben. Zudem fließen durch eine Gewinnabführung des örtlichen Versorgungsunternehmens zusätzliche Mittel in die Stadtkasse. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die im Rahmen der Konsolidierungsbemühungen 2025 gesetzten finanziellen Ziele zu erreichen.

Ein Investitionsstau in der Infrastruktur und die starke Abhängigkeit von Landeszuschüssen haben die Finanzlage Lünens weiter verschärft. Der neue Haushalt soll für die kommenden zwei Jahre Stabilität und planbare Rahmenbedingungen schaffen. Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen können den vollständigen Entwurf sowie die Präsentation von Dr. Jethon online unter www.ourwebsite/budget einsehen.

Der Haushalt 2026/2027 hält an der seit 2025 geltenden strikten Haushaltsdisziplin fest. Höhere Steuern und die Einbehaltung von Unternehmensgewinnen sollen essenzielle Dienstleistungen finanzieren und gleichzeitig langfristige Finanzlücken schließen. Der Plan steht exemplarisch für die übergeordneten Schwierigkeiten kommunaler Verwaltungen, steigende Kosten bei begrenzten Einnahmen zu bewältigen.