Manuel Wunderlich soll den Wuppertaler SV aus der Krise führen
Wuppertaler SV stellt Manuel Wunderlich als neuen Cheftrainer vor
Der Wuppertaler SV hat Manuel Wunderlich als neuen Cheftrainer verpflichtet. Die Vereinsführung gab die Personalie am Montagnachmittag bekannt – nach einer Phase mit enttäuschenden Ergebnissen. Wunderlich übernimmt das Amt nach dem Abgang von Sebastian Tyrala, der den Verein nach einer Serie von acht Spielen ohne Sieg verlassen hatte.
Die Mannschaft befindet sich derzeit in der Abstiegszone, was den Trainerwechsel zusätzlich dringlich macht.
Wunderlichs Wechsel zum Wuppertaler SV folgt auf seinen Abgang vom Ahrweiler BC, der Ende Dezember offiziell wurde. Seine Verpflichtung erfolgte nach Gesprächen mit dem Verein Ende 2024, als er bereits als möglicher Nachfolger für René Klingbeil gehandelt wurde.
Die Trainerrochade markiert das vorläufige Ende einer turbulenten Phase für den Wuppertaler SV. Der langjährige Sportdirektor Thomas Richter, 63, war zu Jahresbeginn von seinem Posten zurückgetreten. Sein Rückzug erfolgte vor dem Hintergrund sportlicher Misserfolge und interner Konflikte. Richter wird sich künftig auf die Betreuung der Frauenmannschaft konzentrieren.
Sebastian Tyrala wurde kurz nach Richters Abschied entlassen, nachdem das Team acht Partien in Folge ohne Sieg geblieben war. Wunderlich wird in seiner neuen Rolle nicht allein arbeiten: Kevin Rodrigues-Pires, ein ehemaliger Spieler des Wuppertaler SV, unterstützt ihn als Co-Trainer.
Wunderlich bringt Erfahrung als ehemaliger Profispieler und Trainer mit, zuletzt führte er den Ahrweiler BC. Seine Aufgabe wird es sein, die Mannschaft aus der Abstiegszone zu führen und die Leistung zu stabilisieren.
Der Verein setzt nun auf Wunderlich, um die sportliche Krise zu überwinden und den Klassenerhalt zu sichern. Mit Rodrigues-Pires an seiner Seite übernimmt er ein Team, das dringend Punkte braucht. Die personellen Wechsel sollen nach Wochen der Rückschläge einen Neuanfang einläuten.
