14 February 2026, 23:23

Marls Stadtrat beschließt Digitalisierung, EU-Reformen und Umzugspläne für den Ordnungsdienst

Eine belebte Stadtstraße mit verschiedenen Fahrzeugen, darunter Doppeldeckerbusse, Autos und andere Fahrzeuge, umgeben von hohen Gebäuden, Pfählen, Laternen, Schildern, Bannern, Bäumen und einer Brücke unter einem klaren blauen Himmel, mit Text am unteren Bildrand.

Marls Stadtrat beschließt Digitalisierung, EU-Reformen und Umzugspläne für den Ordnungsdienst

Der Stadtrat von Marl hat seine erste konstituierende Sitzung abgehalten und dabei mehrere zentrale Beschlüsse gefasst. Zu den wichtigsten Entscheidungen gehörten mehr Transparenz in den Verfahren sowie die Zukunft der lokalen Industrie. Zudem wurde ein Umzugsplan für den kommunalen Ordnungsdienst auf den Weg gebracht.

Der Rat beschloss, künftig Tagesordnungspunkte und Entwurfsbeschlüsse während der Sitzungen auf einem Bildschirm anzuzeigen. Mit diesem Schritt sollen der Papierverbrauch reduziert und die Diskussionen für die Teilnehmer verständlicher gestaltet werden. Die Maßnahme markiert einen Schritt in Richtung Modernisierung der Sitzungskultur.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ein weiterer zentraler Beschluss betraf die energieintensiven Industrien in Marl. Die Verwaltung wurde angewiesen, mit Unternehmen, Betriebsräten und Gewerkschaften zusammenzuarbeiten, um Fördermittel und Transformationsprojekte zu identifizieren. Der Rat unterstützte zudem den Aufruf der Gewerkschaft IG BCE nach schnelleren und gerechteren Reformen des EU-Emissionshandels (EU-EHS). Um dies zu unterstreichen, forderte er Landes- und Bundesregierung auf, sich auf europäischer Ebene für diese Änderungen einzusetzen.

Darüber hinaus ordnete der Rat eine Prüfung an, ob der kommunale Ordnungsdienst (KOM) an einen neuen zentralen Standort verlegt werden soll. Die Bewertung muss mögliche Standorte, Platzbedarf, Kosten und logistische Vorteile umfassen. Auch städtebauliche und sicherheitsrelevante Aspekte werden geprüft – ebenso wie die aktuelle Personalausstattung des KOM, die bisher nicht öffentlich einsehbar ist. Die Verantwortlichen erhoffen sich von einem Umzug eine bessere strukturelle Effizienz, eine positive Wahrnehmung der öffentlichen Sicherheit und eine höhere Sichtbarkeit in einem sozial sensiblen Bereich.

Die Beschlüsse des Rates weisen den Weg für die administrative und industrielle Zukunft Marls. Die Umzugsstudie soll klären, ob eine Verlegung des KOM praktische und gesellschaftliche Vorteile bringt. Gleichzeitig zeigen das Engagement für EU-EHS-Reformen und die Digitalisierung der Sitzungen den Willen, Verwaltung und Wirtschaft zukunftsfähig zu gestalten.