Massenschlägerei nach U17-Fußballspiel in Gelsenkirchen eskaliert gewaltsam
Marie-Theres SegebahnMassenschlägerei nach U17-Fußballspiel in Gelsenkirchen eskaliert gewaltsam
Schwere Schlägerei bei Jugendfußballspiel in Gelsenkirchen-Rotthausen
Am Donnerstagabend ist es bei einem Jugendfußballspiel in Gelsenkirchen-Rotthausen zu einer gewalttätigen Massenschlägerei gekommen. Die Auseinandersetzung zwischen zwei U17-Mannschaften brach kurz nach dem Abpfiff aus. Die Polizei rückte zur Auf der Reihe-Straße aus, wo sich die Spannungen bereits während des Spiels immer weiter hochgeschaukelt hatten.
Bereits im Verlauf der Partie hatte es dem Vernehmen nach Provokationen seitens der Zuschauer gegeben. Nach Spielende artete eine gruppendynamische Konfrontation in eine handfeste Prügelei aus. Als die Beamten eintrafen, befanden sich nur noch Spieler der auswärtigen Mannschaft auf dem Platz.
Mindestens drei Personen gerieten in die Gewalt. Ein 15-jähriger Spieler aus Gelsenkirchen musste medizinisch versorgt werden, kam aber nicht ins Krankenhaus. Auch ein 16-Jähriger sowie die Mutter eines Spielers wurden angegriffen, konnten sich jedoch unverletzt in Sicherheit bringen.
Die Polizei nahm vor Ort Zeugenaussagen auf und hat mittlerweile ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit bei Jugendsportereignissen in der Region auf.
Die Untersuchungen zur Schlägerei laufen noch. Die Behörden werden Zeugenberichte und vorhandenes Bildmaterial auswerten, um den genauen Hergang zu klären. Die Ergebnisse könnten Konsequenzen für künftige Sicherheitsvorkehrungen bei lokalen Jugendspielen haben.






