25 April 2026, 10:34

Mercator-Ehrennadel 2024: Duisburg ehrt drei Kulturpioniere für ihr Lebenswerk

Ein hölzernes Schild mit einer detaillierten, alt aussehenden Karte einer Stadt mit Gebäuden, Straßen und anderen Merkmalen.

Mercator-Ehrennadel 2024: Duisburg ehrt drei Kulturpioniere für ihr Lebenswerk

Drei Persönlichkeiten sind mit der Mercator-Ehrennadel für ihr Engagement im Duisburger Kulturleben ausgezeichnet worden. Oberbürgermeister Sören Link überreichte die Preise im Rathaus und würdigte damit Leistungen in den Bereichen Forschung, Kunstbewahrung und lokale Geschichtsforschung. Die jährliche Ehrung zelebriert all jene, die das kulturelle Erbe der Stadt auf besondere Weise bereichern.

Die Preisträger wurden von einer Jury des Kulturausschusses ausgewählt. Zu ihnen gehört Dr. Margarete Jäger, eine langjährige prägende Figur am Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS). Obwohl sie ehrenamtlich tätig ist, wurde sie für ihre jahrzehntelange Arbeit zu Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus geehrt.

Auch Sabine Haustein erhielt die Ehrennadel für ihr Engagement in der Duisburger Kunstgeschichte. Besonders ihre Verdienste um den Erhalt der St.-Laurentius-Kirche spielten bei der Entscheidung eine zentrale Rolle. Die Jury betonte ihren langjährigen Einsatz für den Schutz des architektonischen und künstlerischen Erbes der Stadt.

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Als dritter Preisträger wurde Thorsten Fischer ausgezeichnet, der mit seinen thematischen Stadtführungen die lokale Geschichte lebendig werden lässt. Seine geführten Erkundungen zur Duisburger Stadtentwicklung machen das kulturelle Erbe für Einwohner und Besucher gleichermaßen zugänglich. Jeder der Geehrten wurde für seinen individuellen, aber gleichermaßen wertvollen Beitrag gewürdigt.

Die Mercator-Ehrennadel lenkt weiterhin den Blick auf diejenigen, die das kulturelle Gefüge Duisburgs stärken. In diesem Jahr gingen die Auszeichnungen an Expertinnen und Experten aus den Bereichen Sozialforschung, Denkmalschutz und öffentlicher Geschichtsvermittlung. Ihre Arbeit sorgt dafür, dass die Vergangenheit der Stadt für künftige Generationen sichtbar und verständlich bleibt.

Quelle