Mönchengladbach verwandelt Industriegebiet in nachhaltiges Wirtschaftszentrum mit 200 neuen Jobs
Leokadia MansMönchengladbach verwandelt Industriegebiet in nachhaltiges Wirtschaftszentrum mit 200 neuen Jobs
Mönchengladbach hat einen wichtigen Schritt zur Umwandlung des Industriegebiets an der Rheinstraße in ein modernes Wirtschaftszentrum unternommen. Der Planungs-, Bau- und Liegenschaftsausschuss der Stadt beriet am Dienstag, dem 23. Juni, über das Vorhaben im Rahmen des „Nachhaltigen Gewerbeflächenkonzepts“.
Das als „GE Rheinstraße“ bezeichnete Bebauungsplanverfahren soll den rechtlichen Rahmen für das Projekt schaffen. Betroffen ist das Gelände zwischen Rheinstraße, Schwalmstraße, Hofstraße und August-Monforts-Straße, das direkt an den bestehenden Standort von GE Vernova angrenzt. Das Unternehmen benötigt zusätzliche Flächen, um sein Wachstum zu unterstützen und seinen langfristigen Standort in der Stadt zu sichern.
Ziel der Entwicklung ist es, rund 390 bestehende Arbeitsplätze zu erhalten und etwa 200 neue zu schaffen. Zudem sollen ansiedlungsverträgliche Gewerbebetriebe Platz finden. Ein zentrales Element des Plans ist ein Grün- und Freiflächenkorridor, der von der Schwalmstraße in Richtung Hardterbroicher Markt verläuft und Fußgänger- sowie Radwegeverbindungen sicherstellt.
Das Projekt sieht auch Maßnahmen vor, um die Belastung des Kanalsystems bei Starkregen zu verringern. Künftige Grünflächen sollen den Hochwasserschutz verbessern und zur Anpassung an den Klimawandel beitragen. Die Verlegung des NEW-Busbetriebshofs auf das Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne an der Kaldenkirchener Straße macht die Neugestaltung erst möglich.
Die Initiative ist Teil der „Prioritätenliste Gewerbeentwicklung“ der Stadt Mönchengladbach. Nach Fertigstellung soll das Gebiet sowohl die wirtschaftliche Expansion als auch die ökologische Nachhaltigkeit fördern. Das Bebauungsplanverfahren wird nun vorangetrieben, um die notwendige rechtliche Grundlage zu schaffen.
