Mönchengladbachs neuer Förderplan setzt auf Teilhabe und MINT-Bildung für Jugendliche
Leokadia MansMönchengladbachs neuer Förderplan setzt auf Teilhabe und MINT-Bildung für Jugendliche
Mönchengladbach startet neuen Förderplan für Kinder und Jugendliche
In Mönchengladbach ist ein neuer Förderplan für Kinder und Jugendliche gestartet, um junge Menschen in der Region zu unterstützen. Die Initiative wurde im Jugendwerkstatt Kuhle 8 vorgestellt – einem Programm, das bereits für seine Erfolge bei der Begleitung von Jugendlichen beim Übergang von der Schule in den Beruf bekannt ist. Die Verantwortlichen betonen, dass sich der Plan an dem afrikanischen Sprichwort "Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen" orientiert.
Der Förderplan setzt gemeinsame Ziele, darunter soziale Teilhabe, digitale Kompetenzen und eine Stärkung der MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Zudem soll die Vernetzung zwischen Schulen, Unternehmen und lokalen Initiativen verbessert werden. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Bekämpfung von Bildungsbenachteiligungen, insbesondere bei Kindern mit Migrationshintergrund.
Anders als klassische Fördermodelle ist dieser Plan flexibel und anpassungsfähig – kein starres Konzept, sondern ein lebendiger Rahmen. Die Projekte sollen sich an den Lebensrealitäten junger Menschen ausrichten und ihre aktive Mitgestaltung fördern. Entwickelt wurde das Programm partizipativ, mit Beteiligung von Partnern und den Jugendlichen selbst.
Die Jugendwerkstatt Kuhle 8 dient als Vorbild für die Initiative und zeigt, wie gezielte Unterstützung den schwierigen Schritt von der Ausbildung in den Beruf erleichtern kann. Bis 2030 soll der Plan messbare Verbesserungen im Leben von Kindern und Jugendlichen in Mönchengladbach bewirken.
Der Förderplan für Kinder und Jugendliche läuft bis 2030 und setzt auf nachhaltige Wirkung. Sein Erfolg hängt von der Zusammenarbeit lokaler Akteure und der kontinuierlichen Anpassung an die Bedürfnisse junger Menschen ab. Die Initiative will langfristige Veränderungen schaffen, indem sie Lücken in Bildung, Berufsorientierung und sozialer Integration schließt.






