Münster bleibt Fairtrade-Stadt – 600 faire Fußballbälle für Schulen
Annerose KensyMünster bleibt Fairtrade-Stadt – 600 faire Fußballbälle für Schulen
Münster hat seinen Status als Fairtrade-Stadt für weitere zwei Jahre verlängert. Seit 2011 wächst das Engagement der Stadt für ethische und nachhaltige Praktiken stetig. Ein aktuelles Projekt umfasst den Kauf von 600 mit dem Fairtrade-Siegel zertifizierten Fußballen für örtliche Schulen.
Die Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Münster treibt die Förderung des fairen Handels in der gesamten Stadt voran. In diesem Gremium arbeiten Vertreter verschiedener Organisationen zusammen, unterstützt vom Stadtbüro für Internationale Angelegenheiten. Während das Büro das Bewerbungsverfahren für den Titel Fairtrade-Stadt koordiniert, bleibt die Ansprechperson der Steuerungsgruppe in öffentlichen Unterlagen namentlich ungenannt.
Im Rahmen des jüngsten Vorhabens wurden 600 Fußballbälle mit Fairtrade-Zertifizierung an städtische Schulen verteilt. Die nachhaltig produzierten Bälle kommen mittlerweile regelmäßig im Sportunterricht zum Einsatz. Das Büro für Internationale Angelegenheiten betreibt zudem das separate Netzwerk "Kitas und Schulen in Münster für Fairen Handel", um das Thema ethischer Konsum noch stärker im Bildungsbereich zu verankern.
Die erneute Auszeichnung als Fairtrade-Stadt unterstreicht Münsters anhaltendes Bekenntnis zur Nachhaltigkeit. Die 600 neuen Fußballbälle sorgen dafür, dass Schülerinnen und Schüler direkt von den Prinzipien des fairen Handels profitieren. Durch die strukturierte Arbeit der Steuerungsgruppe und des Internationalen Büros setzt die Stadt ihre Fortschritte im Bereich des ethischen Konsums konsequent fort.
