08 May 2026, 18:32

Neue künstlerische Leitung am THEAS-Theater: Kornelia Eng-Huniar übernimmt Regie

Titelblatt eines aufgeschlagenen Buches mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts", das eine Seite mit Text und einem Logo zeigt.

Neue künstlerische Leitung am THEAS-Theater: Kornelia Eng-Huniar übernimmt Regie

Wechsel an der Spitze des THEAS-Theaters: Kornelia Eng-Huniar übernimmt die künstlerische Leitung

Am THEAS-Theater steht ein Führungswechsel bevor: Claudia Timpner gibt nach etwas mehr als einem Jahr an der Spitze ihren Posten ab. Ab dem 1. August 2023 übernimmt Kornelia Eng-Huniar, langjähriges Ensemblemitglied, die Position der neuen künstlerischen Leiterin. Ihre erste Produktion wird eine Neuinszenierung von Bitte (Nicht) Einsteigen sein – speziell angepasst für sehbehinderte Zuschauer:innen.

Claudia Timpner leitete das THEAS seit 2022 als künstlerische Direktorin und Dozentin. Unter ihrer Führung erweitere das Theater sein Programm auf rund 60 bis 70 Aufführungen pro Jahr, ergänzt durch 20 Kurse. Trotz finanzieller Herausforderungen blieb der Fokus auf sozialer Teilhabe, insbesondere für Kinder und Jugendliche, erhalten. Aktuell erreicht das Ensemble jährlich etwa 3.500 Zuschauer:innen und betreut 300 Teilnehmer:innen in seiner Theaterschule.

Kornelia Eng-Huniar bringt umfangreiche Erfahrung mit: Die ausgebildete Opernsängerin (Sopran) trat europaweit auf und ist seit 2011 Teil des THEAS. In den letzten Jahren unterstütze sie Timpner in administrativen Aufgaben – eine ideale Vorbereitung auf die Leitung. Ihr Debüt Bitte (Nicht) Einsteigen wird mit Audiodeskription angeboten: Eine Stimme begleitet sehbehinderte Gäste durch das Bühnengeschehen.

Trotz anhaltender finanzieller Engpässe bleibt das THEAS seiner Mission treu. Unter Eng-Huniars Führung sollen inklusive Formate weiterentwickelt werden, ohne die künstlerischen und pädagogischen Ziele aus den Augen zu verlieren. Ihre Ernennung markiert einen Neuanfang mit Fokus auf Barrierefreiheit und gesellschaftliche Einbindung. Die Neuauflage von Bitte (Nicht) Einsteigen setzt ein Zeichen für ihre Amtszeit – eine Verbindung aus künstlerischer Innovation und Inklusion. Die Zukunft des Theaters hängt davon ab, finanzielle Stabilität mit dem Ausbau sozialer und bildungsorientierter Programme in Einklang zu bringen.

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