17 December 2025, 04:55

Neues Mittel gegen Vogelfraß: Maisbauern erhalten 2026 Entlastung

Vögel sitzen auf einem Zaun mit Gras, das am unteren Bildrand zu sehen ist.

Neues Mittel gegen Vogelfraß: Maisbauern erhalten 2026 Entlastung

Urlaub für Krähen und Tauben im Mais: 2026 kommt eine Lösung gegen Vogelschäden

Erleichterung für Maisbauern in Sicht: Ab 2026 gibt es eine Saatgutbehandlung, die Vögel vom Mais fernhält. Welche Auflagen gelten?

Veröffentlicht am 16. Dezember 2025, 05:53 Uhr

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Ab Anfang Januar bis Mai 2026 steht Landwirten ein neues Vogelschutzmittel für Maisfelder im Rahmen einer Notfallzulassung zur Verfügung. Korit 420 S, das den Wirkstoff Ziram enthält, soll Krähen, Tauben und Fasanen abschrecken – ohne sie zu verletzen. Aufgrund begrenzter Mengen können Bauern damit besonders gefährdete Bestände während der kritischen Wachstumsphasen schützen.

Vögel wie Krähen, Tauben und Fasanen richten in neu ausgesäten Maisfeldern oft erhebliche Schäden an, die Bauern manchmal zum kompletten Nachsäen zwingen. Besonders anfällig ist der Mais bis zum Drei-Blatt-Stadium, wenn zusätzlich die Maisfliege die jungen Pflanzen bedroht. Ein zügiges, ungestörtes Wachstum in dieser Phase hilft den Pflanzen, ohne bleibende Schäden zu überstehen.

Die befristete Notfallzulassung für Korit 420 S bietet Landwirten eine vorübergehende Lösung gegen Vogelfraß im Maisanbau. Mit nur 1.000 Litern des Mittels kann jedoch nur ein Bruchteil der betroffenen Flächen behandelt werden. Ob die Maßnahme im Anbaujahr 2026 wirkt, hängt von der Einhaltung der Aussaatbeschränkungen und Umweltschutzauflagen ab. Der Fall zeigt einmal mehr die Herausforderung, Pflanzenschutz mit regulatorischen und ökologischen Vorgaben in Einklang zu bringen.