07 June 2026, 18:30

Neues Wohngebiet in Lürrip: Bauarbeiten auf REME-Gelände starten mit 300 geplanten Wohneinheiten

Grundsteinlegung für Parzelle 1 auf dem REME-Gelände - "Ein lebendiges Stück der Stadt"

Neues Wohngebiet in Lürrip: Bauarbeiten auf REME-Gelände starten mit 300 geplanten Wohneinheiten

In Mönchengladbachs Stadtteil Lürrip haben die Bauarbeiten für ein neues Wohngebiet begonnen. Das von der EWMG und der Firma Anton Küpper Hoch- und Tiefbau geleitete Projekt schafft dringend benötigten Wohnraum auf dem ehemaligen REME-Militärgelände. Insgesamt fließen 1,5 Millionen Euro in die Erschließung des Gebiets, zu der Straßen, Versorgungsleitungen und neue Häuser gehören.

Die erste Bauphase, bekannt als Los 1, markiert den Beginn einer städtischen Verbindungsachse, die das REME-Gelände mit dem alten Ortskern von Lürrip verknüpft. Die Arbeiten an diesem Abschnitt sollen bis Anfang 2026 abgeschlossen sein. Das Gebiet umfasst 14 Baugrundstücke für Ein- und Doppelhäuser, die über drei Vergabeverfahren an private Käufer vermarktet werden: höchstes Gebot, soziale Kriterien oder eine Festpreis-Verlosung.

Die EWMG hat zudem eine Ausschreibung für einen Mehrfamilienwohnblock am Compesmühlenweg gestartet. Diese Anlage wird 29 Wohneinheiten umfassen, wobei mindestens die Hälfte als öffentlich geförderter Wohnraum ausgewiesen ist. Alle Grundstücke verfügen über Tiefgaragenstellplätze.

Das Gesamtprojekt umfasst rund 3.800 Quadratmeter Straßenfläche und 530 Meter Kanalinfrastruktur. Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der EWMG, bezeichnete den Spatenstich als Beginn eines gut durchdachten Wohnquartiers. Langfristig soll auf dem gesamten REME-Gelände Platz für etwa 300 Wohneinheiten entstehen.

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Das neue Baugebiet soll die Wohnraumnachfrage in Mönchengladbach entlasten. Mit der Fertigstellung von Straßen, Versorgungsleitungen und Häusern bis 2026 wird das ehemalige Militärgelände zu einem Wohnzentrum umgestaltet. Die Mischung aus privatem und gefördertem Wohnraum spiegelt das Bestreben wider, Wohnmöglichkeiten für verschiedene Einkommensgruppen zu schaffen.

Quelle