Niederkrüchten führt 30-km/h-Zone auf der Hauptstraße ein – für mehr Sicherheit und weniger Lärm
Leokadia MansNiederkrüchten führt 30-km/h-Zone auf der Hauptstraße ein – für mehr Sicherheit und weniger Lärm
Ein Abschnitt der Hauptstraße in Niederkrüchten wird bald ein reduziertes Tempolimit von 30 km/h erhalten. Die Entscheidung folgt einem Antrag der Anwohner und einem Gesuch der Gemeinde an den Kreis Viersen. Betroffen ist ein 300 Meter langer Abschnitt zwischen der Heinrichsstraße und der Adam-Houx-Straße.
Die Gemeinde Niederkrüchten hatte die Herabsetzung des Tempolimits beantragt, nachdem Anwohner Bedenken hinsichtlich der Verkehrssituation auf der Hauptstraße geäußert hatten. Anders als in vielen Fällen ist für diese Maßnahme kein Nachweis einer akuten Gefahrenlage erforderlich, da in dem Bereich bereits ein Fußgängerüberweg existiert.
Die Genehmigung erfolgte nach Auswertung von Lärmbelastungsdaten und akustischen Gutachten. Zudem wurden Pläne für einen gemeinsamen Fuß- und Radweg an der nahegelegenen Mönchengladbacher Straße berücksichtigt. Straßenbau NRW, zuständig für die Landesstraße (L 372), stimmte der Temporeduzierung vorläufig zu – vorausgesetzt, die Lärmwerte unterstützten dies. Die Umsetzung soll in den kommenden Wochen beginnen; Straßenbau NRW übernimmt die notwendigen Anpassungen. Das Tempolimit gilt ausschließlich für die ausgewiesene 300-Meter-Zone, während der Rest der Hauptstraße unverändert bleibt.
Das neue 30-km/h-Limit soll die Sicherheit erhöhen und die Lärmbelastung für die Anwohner verringern. Die Arbeiten zur Aufstellung der Schilder und zur Anpassung der Straßenführung werden in Kürze beginnen. Die Maßnahme steht im Einklang mit den laufenden Bemühungen, den Verkehrsfluss mit den lokalen Bedürfnissen in Einklang zu bringen.
