08 May 2026, 16:28

NRW kämpft für besseren Mutterschutz für Selbstständige in ganz Deutschland

NRW fordert Mutterschutz für Selbstständige

NRW kämpft für besseren Mutterschutz für Selbstständige in ganz Deutschland

Nordrhein-Westfalen drängt auf besseren Mutterschutz für selbstständige Frauen in ganz Deutschland

Die Landesregierung hat ihre Forderungen nach gesetzlichen Änderungen erneuert und betont, dass eine Schwangerschaft niemals als berufliches Risiko behandelt werden dürfe. Jährlich bringen rund 27.000 selbstständige Frauen Kinder zur Welt – ohne die gleichen Absicherungen wie Angestellte.

Angeführt wird die Initiative von Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne). Sie kritisiert, dass die aktuellen Regelungen selbstständige Mütter schutzlos zurückließen, da ihnen die finanziellen und rechtlichen Unterstützungsleistungen fehlten, die Beschäftigten zustünden.

Kernstück der geplanten Reform ist ein einmaliger, pauschaler Lohnersatz während der Mutterschutzzeit. Damit sollen Einkommensausfälle ausgeglichen werden, wenn selbstständige Frauen nach der Geburt eine Auszeit nehmen. Die Westdeutsche Handwerkskammer (WHKT) hat bereits konkrete Vorschläge ausgearbeitet, die auf einer vom Land finanzierten Machbarkeitsstudie basieren.

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Nordrhein-Westfalen hat die Initiative ergriffen und einen Bundesratsantrag auf den Weg gebracht. Das Wirtschaftsministerium hat zudem Politiker:innen, Wirtschaftsvertreter:innen und zivilgesellschaftliche Akteur:innen zusammengebracht, um die praktische Umsetzung der Pläne zu diskutieren. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden im Juli erwartet.

Sollten die Reformen umgesetzt werden, würde der gesetzliche Mutterschutz auf Tausende selbstständige Frauen ausgeweitet. Ziel ist es, eine Lücke im aktuellen System zu schließen und für finanzielle Stabilität während der Schwangerschaft und in den ersten Monaten der Mutterschaft zu sorgen. Die nächsten Schritte hängen von den Studienergebnissen und der politischen Unterstützung ab.

Quelle