14 April 2026, 00:43

NRW-Landtagspräsident Kuper reist mit Delegation nach Israel – Solidarität und Erinnerung im Fokus

Betonschollen in einem Gittermuster am Holocaust-Mahnmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin, mit Bäumen und Gebäuden im Hintergrund unter einem bewölkten Himmel.

Kuper trifft Israels Präsidenten und befreite Geiseln - NRW-Landtagspräsident Kuper reist mit Delegation nach Israel – Solidarität und Erinnerung im Fokus

André Kuper, Präsident des Landtags von Nordrhein-Westfalen, führt diese Woche eine sechsköpfige Delegation nach Israel an. Die Reise steht im Zeichen der Solidarität und umfasst Besuche an Orten, die mit jüngsten und historischen Tragödien verbunden sind.

Die Delegation begann ihren Besuch in Jerusalem, wo Kuper dem israelischen Präsidenten Isaac Herzog zwei Kunstwerke von Günter Uecker überreichte. Die Druckgrafiken dienten als symbolisches Geschenk und unterstreichen die enge Verbindung zwischen dem deutschen Bundesland und Israel.

Während der Reise wird die Gruppe Yad Vashem, die Holocaust-Gedenkstätte, sowie den Kibbutz Be'eri besuchen, einen Ort, der im Oktober Ziel eines tödlichen Hamas-Angriffs war. Für Sonntag ist ein Treffen mit Überlebenden, die von der Hamas freigelassen wurden, sowie mit Angehörigen der Opfer desselben Angriffs geplant.

Kuper regte zudem in einem Gespräch mit Dani Dayan, dem Vorsitzenden von Yad Vashem, die Eröffnung einer regionalen Dependance in Deutschland an. Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Bayern gelten als mögliche Standorte. Darüber hinaus wird die Delegation am Veranstaltungsort des Nova-Musikfestivals eine stille Ehrung für die Opfer des Terroranschlags vom Oktober abhalten.

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In einer Stellungnahme betonte Kuper das feste Bekenntnis Nordrhein-Westfalens zu Israel und verwies auf die tief verwurzelte historische Verbindung zwischen Deutschland und dem jüdischen Staat.

Die Reise umfasst hochrangige Gespräche, Gedenkveranstaltungen und das Vorantreiben einer neuen Yad-Vashem-Niederlassung in Deutschland. Kupers Delegation unterstreicht die anhaltende Unterstützung für Israel angesichts der jüngsten Gewalt. Der Besuch endet mit geplanten Treffen an Orten, die mit vergangenen und aktuellen Tragödien verbunden sind.

Quelle