NRW-Pendler setzen weiter auf das Auto – doch nicht alle kommen schnell ans Ziel
Marie-Theres SegebahnRund fünf Millionen Pendler in NRW - NRW-Pendler setzen weiter auf das Auto – doch nicht alle kommen schnell ans Ziel
Fast fünf Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen sind im vergangenen Jahr zur Arbeit in eine andere Stadt gependelt. Das entspricht einem leichten Anstieg von 0,1 Prozent im Vergleich zu 2023. Die aktuellen Zahlen zeigen zudem, wie die Einwohner zu ihren Arbeitsplätzen gelangen – und wie viel Zeit sie dafür benötigen.
Die Gemeinde Holzwickede im Kreis Unna verzeichnete den höchsten Anteil an Einpendlern. Köln, Düsseldorf und Essen blieben hingegen die beliebtesten Ziele für diejenigen, die aus ihrer Heimatstadt wegpendeln.
Das Auto war weiterhin das bevorzugte Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeit: 68 Prozent der Pendler nutzten den Pkw. Der öffentliche Nahverkehr kam auf 14 Prozent, während 10 Prozent mit dem Fahrrad fuhren und 6 Prozent zu Fuß gingen. Die meisten Arbeitswege waren kurz – 69 Prozent der Beschäftigten brauchten weniger als eine halbe Stunde. Allerdings hatten 6 Prozent Anfahrtszeiten von über einer Stunde.
Aus den Daten geht zudem hervor, dass 4,4 Millionen Arbeitnehmer sowohl lebten als auch in derselben Kommune arbeiteten. Diese Gruppe musste nicht über das lokale Umfeld hinaus pendeln.
Die Zahlen für 2024 bestätigen, dass das Auto den Berufsverkehr in Nordrhein-Westfalen dominiert. Ein leichter Anstieg der Pendelbewegungen zwischen Städten deutet auf eine stetige Vernetzung der Regionen hin. Die meisten Beschäftigten erreichen ihren Arbeitsplatz zwar schnell, doch eine Minderheit hat mit langen Fahrzeiten zu kämpfen.






