"Ohligs City Ring": Mehr Busse, weniger Parkplätze – lohnt sich das?
Marie-Theres Segebahn"Ohligs City Ring": Mehr Busse, weniger Parkplätze – lohnt sich das?
Das Projekt „Ohligs City Ring“ soll umweltfreundliche Mobilität fördern und den Zugang zur Innenstadt erleichtern. Gleichzeitig wird damit die Anbindung an den Hauptbahnhof verbessert. Geplant sind unter anderem Änderungen im Verkehrsfluss sowie bei den Parkmöglichkeiten.
Aktuell wird eine Einbahnregelung auf der Rennpatt geprüft, um den Verkehr zu entlasten und Busse flüssiger fahren zu lassen. Zudem sollen Halteverbotszonen und neue Markierungen die Sicherheit erhöhen.
Im Rahmen des Vorhabens entfallen acht Parkplätze an der Rennpatt, dafür sollen in der Nähe acht neue entstehen. Insgesamt verschwinden 35 Stellplätze – allein 28 davon an der Kottendorfer Straße und der Bahnstraße. Die Änderungen sind nötig, um barrierefreie Bushaltestellen einzurichten und die Busverbindungen zu optimieren.
Doch es gibt noch offene Fragen: Unklar ist, wo genau die wegfallenden Parkplätze ersetzt werden. Die Diskussion, ob der Nutzen des Projekts die Verluste aufwiegt oder ob es Alternativen gibt, dauert an.
Zwar wird der Verkehr durch das Vorhaben effizienter, die barrierefreie Infrastruktur ausgebaut und die Busnutzung erleichtert – doch der Preis sind 35 Parkplätze. Die Stadt steht nun vor der Aufgabe, die Verluste auszugleichen und sicherzustellen, dass die Änderungen den Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechen.






