04 February 2026, 21:37

Oliver Pochers Klage gegen Christian Düren scheitert vor Gericht

Ein Mann im Anzug und Krawatte sitzt neben einem anderen Mann mit Brille und Mikrofon, mit einem unscharfen Hintergrund.

Klage gegen Christian Düren gescheitert - Oliver Pochers Klage gegen Christian Düren scheitert vor Gericht

Eine Klage von Oliver Pocher gegen Christian Düren wegen der angeblichen Weitergabe eines privaten Videos ist vom 1. FC Köln abgewiesen worden. Das Urteil folgte nach monatelangen Gerichtsverfahren, in denen prominente Zeugen während der Verhandlungen aussagten. Das Gericht fand keine Beweise dafür, dass Düren das umstrittene Material, das Pocher und seine Ex-Frau Amira Aly zeigt, verbreitet oder öffentlich zugänglich gemacht hatte. Im Mittelpunkt des Falls standen Vorwürfe, Düren habe ein privates Video ohne Zustimmung weitergegeben. Pochers Anwälte argumentierten, dies stelle einen Verstoß gegen die Privatsphäre dar, doch das Gericht wies die Klage schließlich ab. Dürens Anwalt erklärte später, das Urteil bestätige ihre Position, und warf Pocher vor, die Rollen von Opfer und Täter vertauschen zu wollen. Während der Verhandlungen sagten unter anderem Annemarie Carpendale und Pierre Uebelhack als Zeugen aus. Beide bestätigten, das fragliche Video nie gesehen zu haben. Düren beteuerte in seinem ersten Gerichtstermin im November 2025, er habe die Aufnahme lediglich mit seiner Partnerin besprochen, bevor er sie gelöscht habe, und bestritt, sie an Dritte weitergeleitet zu haben. Pochers Anwalt bezeichnete das Ergebnis als Teilerfolg und verwies auf Dürens Eingeständnis bezüglich einer WhatsApp-Nachricht sowie die erneute Bestätigung des Gerichts, dass die Weitergabe solcher Aufnahmen verboten sei. Dennoch bedeutet die Abweisung der Klage, dass gegen Düren keine weiteren rechtlichen Schritte eingeleitet werden. Mit der Entscheidung des 1. FC Köln ist der Rechtsstreit beendet – es gab keine Belege für Pochers Vorwürfe. Düren hat sich seit dem Urteil nicht öffentlich geäußert, das voraussichtlich am 4. Februar 2026 offiziell verkündet wird. Der Fall zeigt die Schwierigkeiten auf, Privatsphäre-Verletzungen in prominenten Streitfällen nachzuweisen.

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