Pendlerpauschale steigt 2026: Wer in NRW jetzt bares Geld spart
Neue Pendlerpauschale: Wer in NRW besonders von den Nachrichten profitieren könnte
Der Bundestag hat die deutliche Erhöhung der Pendlerpauschale beschlossen. Unsere Beispiele zeigen, wie stark Entlastungen wirken.
- Dezember 2025, 18:02 Uhr
Der Bundestag hat eine spürbare Anhebung der Entfernungspauschale in Deutschland auf den Weg gebracht. Ab 2026 können Berufstätige 38 Cent pro Kilometer bereits ab dem ersten gefahrenen Kilometer geltend machen. Die Neuregelung ersetzt das bisherige zweistufige System und soll die Steuererklärung für Millionen Arbeitnehmer vereinfachen.
Von der Änderung profitieren alle, die mindestens einen Kilometer zu ihrer ersten Tätigkeitsstätte zurücklegen – unabhängig vom Verkehrsmittel. Die Pauschale gilt für Autofahrer, Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel, Radfahrer und sogar zu Fuß Gehende. Während für Autofahrer keine Obergrenze besteht, können Pendler mit anderen Fortbewegungsmitteln bis zu 4.500 Euro jährlich absetzen.
Die neue Regelung tritt am 1. Januar 2026 in Kraft und gilt für alle Steuerzahler, die Fahrtkosten in ihrer Einkommensteuererklärung angeben. Die bisherige Mindestentfernung entfällt – damit ist der Abzug bereits ab dem ersten Kilometer möglich. Die Bundesregierung erwartet durch die Reform eine breitere Entlastung, doch die langfristigen Kosten und ökologischen Folgen bleiben umstritten.
