21 March 2026, 16:54

PETA fordert Verbot von Jagd und Angeln als grausame Freizeitbeschäftigung

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Menschen, einige zu Pferd, mit einer Flagge im Hintergrund und Text unten mit der Aufschrift "Jagen von Indianern in Florida mit Bluthunden".

PETA fordert Verbot von Jagd und Angeln als grausame Freizeitbeschäftigung

Die Tierrechtsorganisation PETA fordert ein Ende von Jagd und Angeln als Freizeitbeschäftigung in Deutschland. Die Organisation argumentiert, dass beide Aktivitäten jährlich Millionen von Tieren unnötiges Leid zufügen. Ihre Kampagne rückt ethische Bedenken in den Fokus und stellt die ökologische Rechtfertigung dieser Praktiken infrage.

Jedes Jahr töten deutsche Hobbyjäger über fünf Millionen Wildtiere, darunter rund 200.000 Katzen. PETA behauptet, dass diese Tötungen natürliche Sozialstrukturen zerstören und bei den überlebenden Tieren sogar höhere Fortpflanzungsraten auslösen können. Die Organisation betont zudem, dass die Natur Tierpopulationen auch ohne menschliches Eingreifen reguliert – etwa durch Wetter, Krankheiten oder Nahrungsverfügbarkeit.

Auch das Angeln steht in der Kritik. Millionen von Fischen erleiden jährlich Verletzungen durch Angelhaken, langes Leiden und einen langsamen Erstickungstod. PETA weist darauf hin, dass Fische fühlende Wesen sind, die Schmerzen empfinden, sich im Spiegel erkennen und über komplexe soziale Verhaltensweisen verfügen. Ihr Leiden beim Angeln sei daher besonders problematisch.

Trotz dieser Bedenken gibt es in keinem deutschen Bundesland derzeit Gesetze, die Freizeitjagd oder -angeln einschränken oder verbieten. PETA-Sprecher Peter Höffken argumentiert, dass die Jagd weder ökologisch notwendig noch ethisch vertretbar sei. Die Organisation ruft dazu auf, Veranstaltungen zu meiden, die solche Aktivitäten fördern, und betont, dass der Respekt vor Tieren die Teilnahme an derartigen Hobbys ausschließen sollte.

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PETAs Forderung nach einem Verbot von Jagd und Angeln als Freizeitvergnügen kommt zu einer Zeit, in der Deutschland weiterhin keine rechtlichen Beschränkungen für diese Praktiken kennt. Im Mittelpunkt der Position der Organisation stehen das den Tieren zugefügte Leid sowie das Fehlen ökologischer Vorteile. Bis auf Weiteres bleibt es jedoch jedem Einzelnen überlassen, ob er sich an solchen Aktivitäten beteiligt oder nicht.

Quelle