Plötzlicher Transfer-Kandidat? Gladbach-Star in der Kritik
Die Zukunft von Kevin Stöger bei Borussia Mönchengladbach ist derzeit ungewiss. Der österreichische Mittelfeldspieler, der 2024 zum Verein stieß, hat unter Trainer Eugen Polanski zunehmend an Bedeutung verloren. Angesichts des harten Konkurrenzkampfs im zentralen Mittelfeld könnte ein Wechsel im Winter naheliegen.
Stöger war mit großen Erwartungen nach Gladbach gekommen, sieht sich nun aber an den Rand gedrängt. Die Saison 2025/26 verlief für ihn besonders enttäuschend: Sein letzter Bundesliga-Auftritt datiert vom 22. Dezember 2025, als er in der 80. Minute eingewechselt wurde. Die mangelnde Spielpraxis wirkt sich auch auf seine Chancen in der Nationalmannschaft aus – seit dem vergangenen Sommer stand er nicht mehr im Kader Österreichs.
Das Mittelfeld der Fohlen ist mit Talent gespickt. Florian Neuhaus bleibt unangefochtener Stammspieler, während Giovanni Reyna, obwohl oft nur Einwechselspieler, mehr Einsatzzeit erhält als Stöger. Zudem drängt mit dem 16-jährigen Eigengewächs Wael Mohya ein junges Talent nach, das sich schnell als ernsthafte Option etabliert hat.
Stögers Vertrag läuft noch bis 2027, inklusive einer Verlängerungsoption, die an seine Einsätze geknüpft ist. Doch angesichts seiner reduzierten Rolle könnte er einen Vereinswechsel anstreben. Ein solcher Schritt würde nicht nur seine WM-Hoffnungen neu beleben, sondern Gladbach auch finanzielle Mittel bescheren.
Ein Abgang im Winter würde der Mannschaft Planungsraum verschaffen. Der Verein würde voraussichtlich eine Ablösesumme verlangen, was die finanzielle Situation stärken würde. Gleichzeitig könnte Stöger dringend benötigte Spielpraxis sammeln – ein wichtiger Schritt für Österreichs WM-Vorbereitungen.
