Polizei Dortmund kontrolliert E-Scooter-Chaos vor Schulen mit drastischen Konsequenzen
Annerose KensyPolizei Dortmund kontrolliert E-Scooter-Chaos vor Schulen mit drastischen Konsequenzen
Dortmunder Polizei kontrolliert frühmorgens an fünf weiterführenden Schulen
Diese Woche führte die Dortmunder Polizei in den frühen Morgenstunden Kontrollen an fünf weiterführenden Schulen durch. Im Fokus standen Verkehrsverstöße mit E-Scootern sowie andere Ordnungswidrigkeiten in Schulnähe. Die Aktion führte zu Bußgeldern, Beschlagnahmungen und Strafanzeigen.
Zwischen 7 und 9 Uhr überwachten Beamte das Geschehen vor den Schulen. Dabei stellten sie 14 Fälle fest, in denen Schüler mit E-Scootern auf verbotenen Flächen wie Gehwegen unterwegs waren. Stadtweit summierten sich solche Verstöße während der Kontrollen auf 36 Fälle.
Die Polizei beschlagnahmte fünf E-Scooter, die von Kindern unter 14 Jahren genutzt wurden. Zudem leiteten die Beamten in sechs Fällen Ermittlungen gegen Aufsichtspersonen und Eltern ein. Ein 12-jähriger Junge wurde mit einem illegal umgerüsteten E-Bike – ausgestattet mit einem verbotenen Gasgriff – angehalten.
Weitere Verstöße betrafen das Mitfahren zu zweit auf E-Scootern, was nicht erlaubt ist. Ein 31-jähriger Mann aus Soest wurde erwischt, wie er unter Drogeneinfluss gegen die Fahrtrichtung fuhr. Sechs Strafanzeigen gab es wegen des Fahrens mit nicht versicherten E-Scootern.
Rund um die Schulen ahndete die Polizei zudem mehrere Park- und Gurtverstöße. In einem Fall war ein Kind im Fahrzeug nicht ordnungsgemäß gesichert.
Ziel der Aktion war es, gefährliches Verhalten und den illegalen Gebrauch von E-Scootern zu unterbinden. An vier Schulen gab es Kontrollen mit Konsequenzen, an einer stand die Prävention im Vordergrund. Die Behörden betonten, wie wichtig die Einhaltung der Verkehrsregeln für die Sicherheit der Schüler sei.






