Polizei Recklinghausen kontrolliert rücksichtslose Raser in Schulzonen mit drastischen Ergebnissen
Marie-Theres SegebahnPolizei Recklinghausen kontrolliert rücksichtslose Raser in Schulzonen mit drastischen Ergebnissen
Polizei in Recklinghausen führt umfangreiche Verkehrskontrollen und Sicherheitsaktionen an Schulen und Kitas durch
Am Dienstag hat die Polizei in Recklinghausen groß angelegte Verkehrskontrollen und Sicherheitsmaßnahmen in der Nähe von Schulen und Kindertagesstätten durchgeführt. Ziel der Aktion war es, die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen durchzusetzen und sowohl Autofahrer als auch Kinder über die Gefahren im Straßenverkehr aufzuklären. Die Maßnahme war Teil der langjährigen Kampagne „Sicher.Mobil.Leben“.
Am 3. Juni registrierten die Beamten über 300 Geschwindigkeitsverstöße in Schulzonen. Ein Fahrer wurde mit 68 km/h in einer 30er-Zone gemessen. Auch ein Schulbus wurde angehalten, nachdem er mit 48 km/h in derselben Zone unterwegs war.
Die Polizei stellte zudem wiederholt fest, dass Kindersitze in Fahrzeugen fehlten oder falsch montiert waren. Parallel zu den Kontrollen arbeiteten Verkehrssicherheitsberater mit Viertklässlern zusammen. Die Kinder übten sicheres Verhalten im Straßenverkehr und lernten, besonders gefährliche Bereiche zu erkennen. Teilnehmer mit verkehrssicheren Fahrrädern erhielten im Rahmen der Aktion reflektierende Aufkleber.
Die Kampagne startete 2018 und setzt jedes Jahr einen anderen Schwerpunkt. In diesem Jahr lag der Fokus auf dem Schutz von Kindern auf ihrem Weg zur Schule und in die Kita. Die Kontrollen wurden vor allem während der morgendlichen und nachmittäglichen Stoßzeiten verstärkt, wenn der Verkehr rund um die Bildungseinrichtungen am dichtesten ist.
Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen betonte, dass das Ziel der Aktion darin bestehe, junge Leben zu retten. Durch die Kombination aus Aufklärung für Kinder und konsequenter Ahndung von Verstößen bei Autofahrern hoffen die Behörden, die Risiken auf den Straßen in Schulnähe zu verringern. In den kommenden Jahren wird die Kampagne weiterhin verschiedene Aspekte der Kindersicherheit im Straßenverkehr in den Blick nehmen.
