Polizei stoppt 700 FC-Köln-Fans auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Stuttgart
Marie-Theres SegebahnPolizei stoppt 700 FC-Köln-Fans auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Stuttgart
Rund 700 Anhänger des 1. FC Köln von Polizei an Reise zu Auswärtsspiel gehindert
Am Samstag, dem 14. Februar, stoppte die Polizei etwa 700 Fans des 1. FC Köln auf dem Weg zu einem Auswärtsspiel. Der Vorfall ereignete sich an einer Raststätte bei Siegburg, wo Beamte die Gruppe noch vor Erreichen Stuttgarts abfangen konnten. Augenzeugen berichteten, viele Anhänger hätten ihr Gesicht verdeckt, was Befürchtungen über mögliche Ausschreitungen schürte.
Die Auseinandersetzung begann gegen 10:30 Uhr, als sich die Fans, die mit Bussen und Autos unterwegs waren, an der Raststätte versammelten. Die Behörden entschieden, die Weiterfahrt zu unterbinden, da sie bei einer Fortsetzung der Reise mit möglichen Straftaten rechneten. Zur Deeskalation wurde die Bereitschaftspolizei eingesetzt.
Statt die Gruppe weiterziehen zu lassen, begleiteten die Beamten die Anhänger zurück in Richtung Köln. Dieser Schritt erfolgte nach Meldungen über vermummte Personen unter den Fans, was die Sicherheitsbedenken verstärkte. Während der Rückfahrt kam es zu keinen weiteren Zwischenfällen.
Der Vorfall ereignet sich nur wenige Monate, nachdem der 1. FC Köln vom DFB ein Bußgeld in Höhe von 98.500 Euro auferlegt worden war. Im November 2025 hatten Anhänger während eines Heimspiels gegen Borussia Mönchengladbach 56 Bengalos gezündet, was zu disziplinarischen Maßnahmen führte.
Die Fans wurden daran gehindert, Stuttgart zu erreichen, und kehrten unter Polizeibegleitung zurück. Die Intervention sollte mögliche Ausschreitungen verhindern – Festnahmen gab es zunächst nicht. Der Verein hatte bereits zuvor mit Sanktionen wegen Fehlverhaltens seiner Anhänger zu kämpfen, darunter die jüngste Strafe wegen des Einsatzes von Pyrotechnik.
